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Ostvorpommern Predigt und Konzert: Gützkower feiern ihre Orgel
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Predigt und Konzert: Gützkower feiern ihre Orgel
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00:00 12.03.2016

Mit einer Predigt am Vormittag und einem Konzert am Abend läutet die evangelische Kirchengemeinde St. Nicolai in Gützkow morgen das 100jährige Jubiläum der Fertigstellung ihrer Kirchenorgel ein. Die gilt trotz ihrer äußerlichen Unscheinbarkeit als ein Instrument von überregionaler Bedeutung.

„Unsere Orgel genügt höchsten Ansprüchen an die Musikalität“, schwärmt der Gützkower Pastor Hans-Joachim Jeromin. Das habe sich herumgesprochen. „Ich erhalte deshalb immer mal wieder Anfragen von freischaffenden Organisten, die das Instrument spielen möchten.“ Der außergewöhnlichen Orgel wegen hätten sogar Virtuosen aus Zürich (Schweiz), Amsterdam (Niederlande) und Paris (Frankreich) den Weg in die vorpommersche Kleinstadt gefunden.

Die gepriesene Qualität der Orgel geht auf ihren Umbau vor 100 Jahren zurück. Damals, 1915, erhielt die Orgelbauanstalt B. Grüneberg in Stettin den Auftrag, die Traktur des 1831 von Carl August Buchholz (Berlin) gebauten und 1883 von Wilhelm Sauer (Frankfurt/ Oder) erweiterten Instruments zu modernisieren. Bis dahin hatte stets ein Mensch mit Muskelkraft Luft ins Gebläse der Orgel pumpen müssen, damit Töne erzeugt werden konnten. Ein Elektromotor ersetzte den Helfer. Grüneberg, heißt es, habe Gützkows Orgel auf den neuesten Stand der damaligen Technik gebracht. Mit 22 Registern und einer Reihe von Spielhilfen, die für die musikalische Ästhetik der Spätromantik wichtig sind, sei die Orgel seitdem eine der interessantesten jener Epoche in Vorpommern.

Zum morgigen Gottesdienst wird Kreiskantor Wilfried Koball das Instrument spielen. Am Sonntagabend um 19.30 Uhr ist dann der Malchower Kantor Veit Martin zu Gast. Er intoniert Werke von Bach, Bruhns, Reger und anderen Komponisten.

OZ

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