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Spätgebärende sind in der Minderheit

Greifswald Spätgebärende sind in der Minderheit

Im Landkreis betrug ihr Anteil an allen Geburten zuletzt 14 Prozent

Greifswald. Kaum Lust auf späte Mutterschaft: Der Anteil von Frauen, die im Alter von 40 und mehr Jahren ein Kind bekommen, hält sich in Vorpommern-Greifswald in Grenzen. Die amtliche Statistik für das Jahr 2014 (neuere Zahlen gibt es noch nicht) weist 250 Neugeborene mit einer 35plus-Mutter aus. Das entspricht einem Anteil von 14,2 Prozent an allen 1762 Geborenen dieses Jahres. Dabei zählten die Mütter von 39 Babys oder 2,2 Prozent zur Gruppe der über 40-Jährigen.

Die meisten 2014 geborenen Kinder im Kreis hatten eine 25- bis 30-jährige Mutter, insgesamt war das 627 mal der Fall (36 Prozent). Weitere 577 Mütter waren zwischen 30 bis 35 Jahre alt (33 Prozent).

308 Mütter waren bei der Geburt ihres Kindes unter 25 Jahre alt (17 Prozent), darunter 60 jünger als 20 Jahre.

Bereits ab 35 Jahren bekommen Schwangere den Stempel „späte Mutter“ aufgedrückt. So will es die Fachsprache. Medizinisch spricht heute (fast) nichts mehr gegen eine späte Mutterschaft. Doch stehen manche Frauen anschließend vor einer Herkulesaufgabe, wenn unter Umständen Wechseljahre, Pubertät und pflegebedürftige Eltern zeitgleich aufeinander prallen. Schlaflose Nächte mit 40, Pubertätsausbrüche mit Mitte 50 verkraften und sich vielleicht noch um pflegebedürftige Eltern kümmern? Wer spät Mutter wird, hat andere Herausforderungen vor sich als jüngere Altersgenossinnen.

Ungeachtet dessen: Deutschlandweit nimmt die Quote der Ü35-Mütter stetig zu. Zuletzt betrug sie knapp 23 Prozent. Die meisten Frauen indes wollen offenbar nicht bis 40 warten. Der Anteil der über 40-jährigen Mütter hat sich zum dritten Mal in Folge leicht verringert. Rein medizinisch ist die späte Mutterschaft kaum ein Problem. Frauenärzte bescheinigen den ,Risikoschwangeren‘ (alle über 35 Jahre) sogar, besonders sorgsame Schwangere zu sein.

 



Susanne Herrmann

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