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Staat stützt im Kreis 35000 Menschen

Greifswald Staat stützt im Kreis 35000 Menschen

34963 Menschen haben im Landkreis Vorpommern-Greifswald zum Jahresbeginn 2015 finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten – sogenannte Mindestsicherungsleistungen.

Greifswald. 34963 Menschen haben im Landkreis Vorpommern-Greifswald zum Jahresbeginn 2015 finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten – sogenannte Mindestsicherungsleistungen. Darunter sind Hartz-IV-Empfänger, Asylbewerber, Menschen, die krank sind und deshalb nicht arbeiten können oder deren Rente nicht ausreicht, und die deshalb Sozialhilfe beziehen.

Am häufigsten waren Hartz-IV-Empfänger darunter. Insgesamt waren es zum Jahreswechsel 30045 Personen und damit 2549 weniger als Ende 2013. Die Zahlen zum Jahreswechsel 2015/2016 liegen zwar noch nicht vor. Wahrscheinlich ist aber, dass der Zuzug von Flüchtlingen ablesbar sein wird.

Umgangssprachlich landen erst mal alle Langzeitarbeitslosen und deren Familienangehörigen im „Hartz IV“-Topf, doch korrekterweise teilt sich der Empfängerkreis in die Bezieher von ,Arbeitslosengeld II’ und von ,Sozialgeld’, das in diesem Falle Kinder und nichterwerbsfähige Angehörige erhalten. Der Statistik zufolge sank die Zahl der Alg-II-Empfänger von 24461 auf 22933 (minus 6,2 Prozent). Sozialgeld wiederum bezogen zuletzt 7112, also 1021 weniger als im Jahr davor. Die Zahl der Grundsicherungsempfänger im Alter und bei Erwerbsminderung kletterte um 142 (4,3 Prozent) auf 3427. Und die Zahl der Empfänger von Asylbewerberleistungen kletterte um 366 (55,0 Prozent) auf 1032.

Der Durchschnitt liegt laut Daten des Bundesamtes für Statistik bei 9,3 Prozent Beziehern. In Mecklenburg-Vorpommern nahmen zum Jahreswechsel 2014/2015 rund 207800 und damit 13,5 Prozent der Bevölkerung (Vorjahr: 13,7 Prozent) Mindestsicherungsleistungen in Anspruch. Die geringsten Anteile im bundesweiten Vergleich wies der Freistaat Bayern mit 4,7 Prozent auf.

OZ

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