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Streit um geplante Brückensanierung

Anklam Streit um geplante Brückensanierung

Das Land will eine Überführung auf dem Weg nach Usedom instandsetzen.

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Angstgespenst Stau: Touristiker befürchten, der Brückenbau könnte Urlauber verschrecken.

Quelle: Stefan Sauer

Anklam. Die vom Schweriner Verkehrsministerium angekündigte 14-monatige Sanierung einer Brücke auf der B 110 bei Anklam hat Touristiker auf der nahe gelegenen Insel Usedom aufgeschreckt. Sie befürchten Ärger mit Urlaubern, die wegen der Bauarbeiten an der Überführung lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Schwerin möge eine Regelung finden, die Inselgästen und -bewohnern Dauerstaus erspare.

Die Brücke, um die es geht, steht zwischen Ziethen und Anklam. Sie ist Teil der im Sommer vielbefahrenen Bundesstraße von und nach Usedom. Das Bauwerk, betont man in Schwerin, sei in einem sehr schlechten Zustand, so dass gehandelt werden müsse, weshalb die Arbeiten bereits im Herbst 2015 einsetzen sollen. Planer rechnen damit, die Brücke während der Bauzeit bis zu sechs Mal für jeweils einige Tage sperren zu müssen, damit unter anderem neu gegossener Beton aushärten könne. Laut einer Expertise wird erwogen, die Brücke während der Bauphase gemeinhin nur einspurig befahren zu lassen.

Ampeln sollen den Verkehrsfluss regeln.

Peter Drechsler, Regionalchef des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands, hofft auf eine andere Lösung. Denkbar wäre eine befristete Behelfsbrücke oder die vorübergehende Ertüchtigung eines ehemaligen Bahnüberganges. Gelinge dies nicht, sähen Touristiker die Gefahr, dass mögliche Urlauber sich gegen Usedom entscheiden, erläuterte Drechsler.

Gerd Schulz, Vorsitzender des Usedomer Hotelverbands, rechnet damit, dass wegen der Brückenbauarbeiten bis zu zehn Prozent weniger Gäste auf die Insel kommen. Rund die Hälfte des jährlichen Urlauberverkehrs fließt über die B 110 bei Anklam. Schulz forderte unlängst, die Arbeiten an der Brücke während der Hauptferiensaison ruhen zu lassen, um das Image der Insel nicht zu beschädigen.

Das für die Brückensanierung zuständige Straßenbauamt soll sich demnächst zum Vorhaben und zu eventuellen Lösungen äußern, mit denen der Verkehrsfluss garantiert werden könnte.

 



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