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Viel Ehre für Otto Lilienthal

Anklam Viel Ehre für Otto Lilienthal

Drei Denkmale in Anklam und eine weitere Briefmarke gelten dem Flugpionier

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Anklams Bürgermeister Michael Galander präsentiert die neue Lilienthal-Briefmarke.

Quelle: Stefan Sauer

Anklam. Großer Hype um Otto Lilienthal (1817-1862): In seiner Geburtsstadt Anklam sind dem legendären Flugpionier gleich mehrere Denkmale gewidmet.

Am Ort seines im Zweiten Weltkrieg zerstörten Elternhauses in der Peenestraße steht eine Büste des Mannes, der den Weg zum Flugzeug ebnete. 1982 war zu seinen Ehren eine 16 Meter hohe Säule aus Polyesterharz auf dem Markt eingeweiht worden. Seit 2007 steht diese auf dem Pferdemarkt. Und zur 750-Jahr-Feier Anklams im Jahr 2014 wurde für Otto Lilienthal und seinen Bruder Gustav ein weiteres, drittes Denkmal enthüllt.

Auch die Reichspost, die Deutsche Post und die Bundespost haben in der Vergangenheit nicht mit Ehrungen für Lilienthal gegeizt. Aus Anlass des 125. Jahrestags des ersten, von Lilienthal ausgeführten Gleitflugs in diesem Jahr widmete ihm Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble eine neue 145-Cent-Briefmarke. Sie ist seit dem 7. Juli bei der Post käuflich zu erwerben. Gestaltet hat sie der Berliner Grafiker Henning Wagenbreth.

„Wir Greifswalder Philatelisten haben bei der Präsentation in der Anklamer Nikolaikirche eine Mappe mit der Briefmarke des Gleitfluges und eine sogenannte Ministerkarte erhalten“, erzählt Jörg Tamm.

Er ist der Vorsitzende des Greifswalder Philatelistenvereins. Ministerkarten tragen die Faksimile-Unterschrift des Ministers und werden bei solchen Präsentatioen gern verteilt. „Sammler und Bürger standen in einer nicht enden wollenden Schlange, um die Briefmarken und den Ersttagsbrief mit Anklam-Stempel zu erwerben“, erzählt er von der Präsentation. „Bürgermeister Michael Galander hat selbst zwei Stunden lang Ersttagsbriefe mit einem Anklamer Sonderstempel versehen.“

1934 sei Lilienthal erstmals mit einer Luftpost-Briefmarke des Deutschen Reiches geehrt worden, erzählt Tamm. Ihn wundert es ein wenig, dass die DDR den gebürtigen Anklamer erst 1978 anlässlich des ersten Weltraumflugs eines Deutschen, des DDR-Jagdfliegers Siegmund Jähn, auf einer Briefmarke abbildete. Denn die Bundespost bedachte Lilienthal mit mehreren Briefmarken. Die erste gesamtdeutsche Briefmarken-Blockausgabe mit dem Porträt des Flugpioniers gab es 1991, übrigens auch schon mit einem Anklamer Sonderstempel.

Eckhard Oberdörfer

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