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Ostvorpommern Volksbund erinnert an Kriegsgreuel
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00:00 08.03.2013
Golm

Am Dienstag sollen ihre Namen während einer zentralen Gedenkfeier auf dem Golm verlesen werden. In absehbarer Zeit würden die Namen auch auf Gedenktafeln verewigt, kündigte Nils Köhler, Leiter der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm, an.

Am 12. März vor 68 Jahren nahmen 671 Bomber der 8. US-Air-Force Kurs auf die damals 22 000 Einwohner zählende Stadt Swinemünde. In der harrten zu diesem Zeitpunkt Tausende Flüchtlinge aus. Kurz nach 12 Uhr warfen die ersten Flugzeuge ihre tödliche Fracht ab. Eine Stunde später hatten 1609 Tonnen Bomben das Hafengebiet, die Altstadt und die Strandsiedlung von Swinemünde in Schutt und Asche gelegt. Wie viele Tote der Angriff forderte, blieb bis heute unklar. Fachleute gehen von mehr als 20 000 aus. Nahezu alle Opfer wurden in Massengräbern auf dem Golm beigesetzt, einer Erhebung unweit der Stadt. Sie ist seither eine der größten Kriegsgräberstätten in Deutschland. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es nichts Vergleichbares.

Anlässlich des 68. Jahrestages der Bombardierung Swinemündes finden zwei Veranstaltungen statt. Am Montag um 13 Uhr beginnt eine deutsch-polnische Gedenkstunde auf dem Swinemünder Friedhof. Einen Tag später versammeln sich Bürger, Vertreter der Kirche, des Landes und des Volksbundes zu einer Gedenkstunde auf dem Golm. Sie beginnt um 14 Uhr.

jes

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