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Weniger Förderung vom Land

Wolgast Weniger Förderung vom Land

Das Innenministerium kürzt die Zuweisung für Jugendprojekte im Kreis.

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Lars Bergemann

Wolgast. Eine Kampfansage an das Schweriner Innenministerium hat der Jugendhilfeausschuss Vorpommern-Greifswald beschlossen. Der ergangene Haushaltserlass des Ministeriums für dieses Jahr sieht im Bereich der Jugendförderung weitere Einsparungen vor. So soll die Pro-Kopf-Förderung für die im Kreis lebenden 10- bis 26-Jährigen im Bereich der Jugendarbeit nur bei 5,11 Euro festgesetzt werden. Die durch den Ausschuss veranschlagten 12,50 Euro wurden von Schwerin abgelehnt. „Das ist völlig unmöglich, weil damit zahlreiche Projekte und Vereine in ihrer Existenz bedroht sind. Wenn wir wirklich nur etwas über fünf Euro dazugeben, werden etliche gute Vorhaben den Bach runter gehen“, sagt Ausschussvorsitzender Lars Bergemann (Die Linke).

Der Jugendhilfeausschuss habe deshalb mehrheitlich beschlossen, dass Schwerin die gestrichenen 270 000 Euro für die Jugendförderung in diesem Jahr sofort und ohne jegliche Auflage freigeben solle.

„Wenn wir weiterhin präventiv arbeiten wollen, muss das Geld für die Vereine fließen“, betont Bergemann. Vom Finanzausschuss erwartet er ein ähnlich deutliches Signal gen Schwerin. Schon jetzt lebten viele Jugendvereine und -projekte im Landkreis nur von der Substanz. „Wir fordern ja nichts Unmögliches und wollen in diesem Jahr auch nicht mehr Geld als bisher, aber die bisher erreichte Qualität in der Jugendarbeit muss doch beibehalten werden. Deshalb ist eine Förderung von 5,11 Euro inakzeptabel“, verdeutlicht Bergemann. 12,50 Euro seien in der Jugendförderung das Mindeste, was an Geld fließen müsse, weil vieles schon jetzt nur über die ehrenamtliche Schiene laufe.

Auch dieses Gremium hat nun am Montag mehrheitlich entschieden, dass es keine weiteren Einsparungen im Jugendbereich geben soll. Stattdessen sollen die fehlenden 270 000 Euro in anderen Bereichen zusammengesammelt werden. Cornelia Meerkatz

 

OZ

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