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Wusterhusener Bilder für die Welt

Wusterhusen Wusterhusener Bilder für die Welt

Mehrere Einwohner des Dorfes malten, um Entwicklungshilfe zu leisten

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Farbenfrohe Hingucker: Die Arbeiten aus Wusterhusen dürften ihre Abnehmer finden und damit Geld für Entwicklungshilfe einbringen.

Wusterhusen. 20 000 Bilder will er weltweit sammeln. Etwa 5000, heißt es, habe der Münsteraner Regisseur und Künstler Ulrich Thon bislang erhalten. Mehr als zwei Dutzend davon kommen inzwischen aus Wusterhusen.

Hier stieß Thons Sammelwut auf echte Sympathie. Denn der Mann hat es nicht zum Selbstzweck auf die Malereien abgesehen. Verkaufen und versteigern lassen will er die Bilder. Eine anerkannte Organisation, heißt es, helfe ihm dabei. Den Erlös will Thon für Aufforstungsprojekte in Entwicklungsstaaten bereitstellen, um die Trinkwasserversorgung zu verbessern. Wo Wald abgeholzt wurde, kann der Boden kein Wasser mehr speichern und trocknet aus. Dagegen will Thon etwas tun. Mit Pinsel und Farben für Trinkwasser: Die Wusterhusener Künstlerin Sabine Eckardt war auf Anhieb überzeugt, als Pastorin Katrin Krüger sie auf die ungewöhnliche Hilfsaktion hinwies. Krüger selbst war zuvor durch zwei Schülerinnen aus Leipzig auf Thon und sein Bilderprojekt aufmerksam gemacht worden. Die Mädchen, gerade in den Sommerferien, erklärten, mit dem Fahrrad von Ahlbeck nach Lübeck unterwegs zu sein. Gerne würden sie in Wusterhusen Station machen, um gemeinsam mit Einwohnern des Dorfes Bilder für Ulrich Thon zu malen.

„Schlussendlich fanden sich zehn Leute dazu ein“, schildert Sabine Eckardt, die in ihrem Wusterhusener Wohnhaus ein Atelier betreibt. Das Ergebnis, zumeist farbenfroh, kann sich sprichwörtlich sehen lassen und dürfte seine Abnehmer finden. Sabine Eckardt hatte die Wusterhusener Bilder noch einige Tage in ihrem Atelier aufbewahrt. Damit sie durchtrocknen und so transportfähig werden.

OZ

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