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Ostvorpommern Wusterhusener malen Bilder für mehr Trinkwasser
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00:00 29.06.2016

Mit Pinsel und Farben für Trinkwasser: Wenn die Künstlerin Sabine Eckardt am Sonntagabend ihr Atelier in der Alten Dorfstraße von Wusterhusen öffnet, geht es um bessere Lebensverhältnisse in anderen Regionen der Erde. 30 mal 30 Zentimeter große Bilder wollen Eckardt und weitere Frauen und Männer dann malen. Erst einmal fertig und trocken, sollen sie einer weltweiten Spendenbewegung überlassen werden, die sie zu Geld machen will, um in Afrika, Asien oder Lateinamerika Quellen zu erschließen, Wasserleitungen und -speicher sowie Entnahmestellen zu bauen.

„Das kann man nur gut finden. Da entsteht ein Mehrgewinn, der in die Zukunft wirkt“, sagt Sabine Eckardt. Sie selbst wusste bis vor kurzem nicht, dass es dieses Hilfsprojekt gibt. Darauf aufmerksam wurde sie durch Wusterhusens Pastorin Katrin Krüger. Die wiederum war von zwei Schülerinnen um Hilfe gebeten worden. Jene haben gerade Ferien und radeln Kirchengemeinden im Norden ab, um sie für die Aktion Bilderspenden zu interessieren.

Sabine Eckardt ist optimistisch, dass Wusterhusen ein paar Arbeiten beisteuern kann. „30 mal 30 Zentimeter – das dürfte in zwei Stunden zu schaffen sein.“ Was am Sonntagabend nicht fertig werde, vollende man in den Folgetagen. „Die Bilder müssen ohnehin erst durchtrocknen, bevor wir sie an die Träger der Spendenaktion verschicken“, erklärt Eckardt.

Bilder für Trinkwasser – die Idee stammt vom Münsteraner Regisseur und Künstler Ulrich Thon. Der will weltweit 20 000 Bilder zusammenbekommen und durch eine anerkannte Organisation verkaufen und versteigern lassen. In den vergangenen Jahren seien mehr Menschen wegen schlechter Wasserversorgung ums Leben gekommen als durch kriegerische Konflikte. Das, macht Thon deutlich, sei ihm Anlass für sein Hilfsprojekt gewesen. Sabine Eckardt unterstützt es gerne. Sie stellt am Sonntag nicht nur ihr Atelier zur Verfügung, sondern auch Pinsel und Farben.

OZ

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