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Züssow: Die Ära Stöwhas geht zu Ende

Züssow Züssow: Die Ära Stöwhas geht zu Ende

Ruhestand nach zwei Jahrzehnten in der Verwaltung.

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Landrätin Barbara Syrbe wünschte Eckhard Stöwhas vor allem Gesundheit. Später umarmten sich die beiden herzlich.

Quelle: Kai Lachmann

Züssow. Mehr als zwei Jahrzehnte hat Eckhart Stöwhas die Geschicke in der Region Züssow mitgestaltet. Seit 2005 war er leitender Verwaltungsbeamter des dortigen Amtes.

Gestern verabschiedeten rund 60 Gäste den heute 62-Jährigen im Züssower Tagungshotel Wichernhaus feierlich in den Ruhestand. Lob für seine Arbeit und beste Wünsche für die Zukunft überbrachten unter anderem Landrätin Barbara Syrbe (Die Linke), der CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Lietz und Wolgasts Bürgermeister Stefan Weigler (parteilos).

„Ich werde mich erstmal meinen Hobbys widmen“, sagte Stöwhas, Ehemann und Vater von drei erwachsenen Kindern, zu seinen Plänen. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit Angeln. Auch Haus und Grundstück wollen gepflegt werden. Seiner Nachfolgerin Regina Kloker rät er, „das harmonische Verhältnis und den Zusammenhalt mit den Gemeinden“ fortzuführen. Amt und Verwaltung übergibt er in gutem Zustand.

Ausschlaggebend für sein Engagement war die Zeit vor der Wende, nachdem er 1988 von der Uni in Jena in seine Heimat zurückkehrte. „In Züssow befand ich mich in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten.

Wir waren der Meinung: So kann es nicht weitergehen.“ Stöwhas erzählt von Treffen mit Pastoren und Gesprächen am Runden Tisch. 1990 übernahm er als Bürgermeister in Züssow Verantwortung. Ein Jahr später kam die erste Verwaltungsreform. „Das war eine große Herausforderung für uns“, erinnert er sich an die Zeit, in der er zum hauptamtlichen Leiter der Züssower Verwaltungsgemeinschaft wurde.

1995 kam es zu Unstimmigkeiten. Stöwhas wurde entlassen — unrechtmäßig, wie ein Gericht später feststellte. Fortan übernahm er das Amt Ziethen, bis dieses 2005 mit Züssow und Gützkow zusammegelegt wurde.

Stöwhas wirkte bei seiner Verabschiedung ausgeglichen und mit sich im Reinen. Doch wer genauer hinschaute, konnte sehen, dass er sich auch mal eine Träne aus den Augen wischte. „Mir geht der Abschied schon sehr nahe, weil ich die Arbeit so gerne gemacht habe.“ Kai Lachmann

Wenn ich in fünf Jahren aus dem Verwaltungsleben ausscheide, hoffe ich, dass ich dann genauso gut aussehe, wie Sie heute.“Landrätin Barbara Syrbe

 

 

OZ

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