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Ostvorpommern Zukunftsstadt: 200000 Euro für Loitz vom Bund
Vorpommern Greifswald Ostvorpommern Zukunftsstadt: 200000 Euro für Loitz vom Bund
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00:05 21.09.2016

Das Amt Peenetal/Loitz erhält bis zu 200000 Euro vom Bund, um sich zukunftsfähig aufzustellen. In den vergangenen zwei Jahren hatten Bürger des Amtes, gleichfalls unterstützt vom Bund, ihre Vision für die Entwicklung der ländlichen Gegend erarbeitet. Zu den Ideen zählen neue Wohnquartiere in Loitz sowie Mobilitätszentralen und multifunktionale Häuser für die umliegenden Dörfer. Nun werde es darum gehen, die Ideen gemeinschaftlich weiterzuentwickeln und auf ihre Machbarkeit zu überprüfen, erklärte Projektmanagerin Elke Marquardt. Im Kern gehe es um die Weiterentwicklung der Stadt Loitz und der Dörfer und Gemeinden.

Mehr als 10000 Menschen lebten 1995 im Amt. Ende 2013 waren es ein gutes Drittel weniger: 6196. Glaubt man der Prognose, verliert die Gegend südwestlich von Greifswald bis zum Jahr 2030 noch einmal so viele Menschen. Verwaiste Landstriche und unbewohnte Straßenzüge in Loitz wären die Folge. Hinzu käme, dass Senioren dann die Hälfte der Bevölkerung ausmachten, verdeutlicht der Loitzer Bürgermeister Michael Sack (CDU) das Ausmaß. Er und andere sind entschlossen, sich nicht in das vorausgesagte Schicksal zu fügen. Vor mehr als drei Jahren zogen sie die Reißleine. Unterstützt von Bund und Land setzten sie Aktivitäten in Gang, mit denen vor allem ein Ziel verfolgt wird: die Lebensumstände in und um Loitz zu verbessern. Obgleich es in der Loitzer Gegend derzeit keine große altersbedingte Bevölkerungswanderung vom Lande in die nahe Kleinstadt gibt, will sich Loitz auf eine alternde Bevölkerung einstellen. Zwischenzeitlich lobte die Kommune einen Architektenwettbewerb für ein Wohnviertel in der Altstadt aus, das auf die Bedürfnisse betagter wie junger Menschen zugeschnitten sein soll.

OZ

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