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Zwei Inseln, ein Schmetterling

Zinnowitz Zwei Inseln, ein Schmetterling

Ein neuer Bildband vereint Usedom und Wollin.

Zinnowitz. „Usedom und Wollin — Zwei Schwesterinseln in der Pommerschen Bucht“ ist der Titel eines neuen Bildbandes, der im Demmler Verlag erschienen ist.

Das Buch war eine Herzenssache: Erwin Rosenthal ist gebürtiger Swinemünder. Deshalb ist er besonders stolz, dass er die Schwesterinseln, die bis 1945 den Kreis Usedom-Wollin bildeten, nun in einem Bildband darstellt. „Und das erstmals nach acht Jahrzehnten“, betont Rosenthal. Lüttenort, Gnitz, Peenemünde oder Streckelsberg — Orte, die für Usedom stehen. „Wie sieht es aber aus mit der Insel Gristow, der Maade, dem Jordansee oder dem Großen Stein?”, fragt der Autor. Diese Orte auf der Insel Wollin sind weniger bekannt, aber nicht weniger attraktiv. „Mit dem Buch wollte ich viele Lücken auf der Insel Wollin schließen“, sagt Rosenthal, der heute in Greifswald lebt. Mit vielen Texten und zahlreichen Fotos stellt er die Kulturgeschichte und die touristischen Sehenswürdigkeiten der Inseln vor. Die werden übrigens gerne mit einem Schmetterling verglichen, der vor dem Stettiner Haff verharrt, um schließlich aufs offene Meer hinauszufliegen. Wobei der rechte Flügel (Insel Wollin) etwas kleiner ist als der linke (Usedom).

Rosenthal spannt den Bogen von der Siedlungsgeschichte der Doppelinsel und der alten Herzogsstadt Cammin bis zur Geschichte der Ostseebäder. Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Swinemünde, Misdroy und Zinnowitz zählen zu den bekanntesten.

Rosenthal, der von 1972 bis 2000 an der Greifswalder Uni arbeitete, ist Autor und Bildautor von zahlreichen Bildbänden über Swinemünde, Misdroy und der Insel Wollin sowie Mitautor des Buchs „Der Golm und die Tragödie von Swinemünde“. Im nächsten Jahr will der Greifswalder ein Buch über 250 Jahre Swinemünde herausbringen. Die polnische Nachbarstadt feiert nämlich 2015 großen Geburtstag. Vielleicht wird er bis dahin auch einmal den polnischen Stadtpräsidenten Janusz Zmurkiewicz treffen. „Das habe ich bis jetzt noch nicht geschafft.“ ISBN 978-3-944102-02-3

 

Henrik Nitzsche

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