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Pech: Top-Leistung des GFC nicht belohnt

Greifswald Pech: Top-Leistung des GFC nicht belohnt

Greifswald mit 4:1 erfolgreich / Schwerin besiegt Güstrow 3:2 / Reeck-Team bleibt in der Verbandsliga

Greifswald. Greifswald Es sollte nicht sein. Dem Greifswalder FC gelang gestern trotz des 4:1-Sieges über den Förderkader Rene Schneider nicht der erhoffte Aufstieg in die Oberliga.

Am letzten Spieltag der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern kam noch mal richtig Spannung auf.

Im Fernduell um den Aufstieg zwischen dem Greifswalder FC und dem FC Mecklenburg Schwerin war noch alles drin. Die Chancen für den GFC waren allerdings nicht sonderlich hoch. Zwar machten die Greifswalder ihre „Hausaufgaben“, doch auch die Schweriner holten alles aus sich heraus und besiegten Güstrow mit 3:2. „Am Ende der Saison muss man sagen, dass wir vor allen Dingen Punkte gegen die Spitzenteams unserer Staffel liegen lassen haben“, sagt Hagen Reeck, der Trainer des Greifswalder FC. „Diese Spiele und die daraus resultierenden Punkte fehlen uns natürlich in der Tabelle. Wir können der Schweriner Mannschaft nur zum Aufstieg gratulieren. Ich wünsche meinem Kollegen Martin Pieckenhagen natürlich alles Gute in der Oberliga.“

Auf GFC-Seite hoffte man auf das Wunder, blieb aber realistisch. „Auch wenn wir Zweiter werden, haben wir eine gute Saison gespielt“, sagte Reeck noch kurz vor dem alles entscheidenden Spiel.

Trotz der fast aussichtlosen Aufstiegschance waren die Greifswalder konzentriert. Sie wollten das letzte Spiel der Saison erfolgreich bestreiten. Die Partie ließ schon früh erahnen, wie die 90 Minuten aussehen werden, denn schon nach drei Minuten erzielte Lösel die Führung für die Greifswalder. Nach einem Pass von Simdorn lief Lösel allein auf Gäste-Keeper Tarra zu und schob den Ball am Torhüter vorbei.

Fast zur gleichen Zeit gingen die Güstrower in Schwerin mit 1:0 in Führung und der Greifswalder FC stand in der Live-Tabelle auf dem ersten Rang. Das allerdings nur knappe sieben Minuten, denn dann glichen die Schweriner zum 1:1 aus.

Der Greifswalder FC ließ gegen den Förderkader nicht locker und kam immer wieder durch kluges Kurzpass-Spiel vor das Gäste-Tor. Das 2:0 fiel aber erst nach einer knappen halben Stunde, als Kröger einen Freistoß direkt ins Tor schoss.

Nach der Halbzeitpause ging es genauso weiter. Der GFC dominierte und Chougourou machte die Vorentscheidung in der 61. Minute mit dem 3:0-Treffer perfekt. Die Rostocker bekamen in der 71. Minute einen Foulelfmeter zugesprochen, den Philipp Berndt zum 3:1 verwandelte. Tommy Greinert konnte in seinem letzten Spiel für die erste Mannschaft des GFC noch ein Tor erzielen. Nach einem Freistoß kam der 33-Jährige, nachdem der Ball an die Latte geknallt war, frei zum Kopfball und erzielte das 4:1. Bei diesem Ergebnis blieb es letztlich auch.

In Schwerin ging es in der letzten Viertelstunde nochmals hoch her und es fielen noch drei Treffer. Gewonnen haben die Landeshauptstädter mit 3:2 gegen Güstrow. Für die Schweriner, die den Grundstein für den Aufstieg mit dem 4:0-Sieg in Greifswald legten, geht es in der kommenden Saison in der NOFV-Oberliga unter anderem gegen Hansa II und Wismar.

Der GFC hingegen geht wieder in der Verbandsliga an den Start. Nun steht für die Greifswalder die verdiente Sommerpause an. In fast genau einem Monat, am 11. Juli, beginnt das Vorbereitungsprogramm beim GFC. Den einen oder anderen Transfer wird es in der Sommerpause sicherlich noch geben, aber dazu konnte man beim GFC noch nichts Genaues sagen.

In der kommenden Spielzeit gibt es in der Verbandsliga reihenweise Teams, die um den Aufstieg mitspielen werden. Neben dem GFC wird sicherlich Neubrandenburg zu den Topfavoriten zählen. Aber auch Torgelow, Pampow und der Rostocker FC, durch die bisher getätigten Transfers, muss man zu den Spitzenteams zählen. Die Fans können sich also auf eine gute Verbandsligasaison freuen, die vielleicht noch mehr Spannung verspricht.

GFC: Person, Stachowiak, Chruscinski (46. Bütterich), Stöck, Henkel, Kröger, Chougourou (74. Gutjahr), Sendroiu, Staniszewski (46. Greinert), Simdorn, Lösel

Tore: 1:0 Nick Lösel (3.); 2:0 Marco Kröker (28.); 3:0 Chabel Chougourou (61.); 3:1 Philipp Berndt (71.); 4:1 Tommy Greinert (88.)

Philipp Weickert

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