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Greifswald Pflegedienst der WVG startet später
Vorpommern Greifswald Pflegedienst der WVG startet später
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00:01 23.03.2017

Der Sozial- und Pflegedienst Sophi wird voraussichtlich zwei Monate später als geplant an den Markt gehen. Das teilt Geschäftsführer Klaus-Peter Adomeit mit.

Der Firmensitz der Sophi befindet sich in der Heinrich-Hertz-Straße 21. Mitte Juni sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Dann ist eine Einweihungsfeier geplant. Quelle: Foto: Pb
Klaus-Peter Adomeit

„Wir rechnen Mitte Mai mit der Zulassung“, sagt Adomeit. Sophi ist eine hundertprozentige Tochter der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald (WVG) und damit komplett in städtischer Hand.

Die zeitliche Verzögerung habe sich ergeben, weil Sophi als GmbH bei diversen Institutionen angemeldet werden müsse und diese ihre Fristen zur Bearbeitung benötigten. „Wir konnten die Zulassung erst vor Kurzem beantragen, weil erst die Eintragung der GmbH ins Handelsregister erfolgen musste“, sagt Adomeit.

Das Vorhaben der WVG, einen kommunalen Pflegedienst zu gründen, hatte viel Kritik hervorgerufen. Vor allem die bereits existierenden Pflegedienste äußerten ihre Sorge vor der übermächtigen Konkurrenz mit starker Finanzkraft im Rücken. Befürworter der Sophi sehen einen großen Vorteil darin, dass das städtische Unternehmen nicht so stark auf Gewinn ausgerichtet ist. Daraus erwächst die Hoffnung einer zeitintensiveren und besseren Betreuung. Nach monatelanger Diskussion stimmte die Bürgerschaft der Gründung von Sophi schließlich mit breiter Mehrheit zu.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Den Pflegedienstleiter haben wir bereits vertraglich gebunden. Die Arbeitsverträge mit dem Personal werden zeitnah geschlossen“, erklärt Adomeit. Zunächst werden vier Pflegefachkräfte eingestellt. Zum Konzept gehört neben der ambulanten Pflege auch eine soziale Betreuung. Dazu arbeiten die Pflegekräfte mit Sozialarbeitern im Team, tauschen sich über Sorgen der Patienten aus, bieten Hilfe bei Anträgen an. Auch wenn jemand Ärger mit dem Nachbarn habe oder wenn ein Kurierdienst benötigt werde, soll Sophi Ansprechpartner sein.

Derzeit arbeiten zwei Sozialarbeiter bei der WVG. Diese sollen im Laufe des Jahres zu Sophi wechseln. Eine dritte Stelle soll in den kommenden Jahren geschaffen werden. Ziel ist es, zusätzliche Projekte aus den Gewinnen des Pflegedienstes zu finanzieren.

Es gibt bereits eine Warteliste mit Mieternamen, die Interesse gezeigt haben, sich von Sophi betreuen zu lassen, wie Adomeit bestätigt.

kat

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