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Greifswald Pflegefirma sinnvoll?
Vorpommern Greifswald Pflegefirma sinnvoll?
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00:05 14.04.2016

Die stadteigene Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald (WVG) will eine Firma für Sozial-, Pflege- und Hilfsdienstleistungen (Sophi) gründen und hofft dafür auf Rückenwind von den Mietern. Die geplante Tochtergesellschaft sorgt für Debatten in der Stadt (die OZ berichtete). Bereits auf dem Markt agierende Unternehmen sagen, es gebe gar keinen Bedarf für Sophi.

„Wir führen jetzt in unserer Mieterzeitung eine Befragung durch“, erklärt Sprecherin Jana Pohl. „Uns interessiert die Meinung unserer Mieter gerade im Hinblick auf die unterschiedlichen Auffassungen in den Ausschüssen und Ortsteilvertretungen in Greifswald.“ Natürlich hoffe die WVG auf ein positives Echo. „Wir wollen den Mitgliedern der Bürgerschaft dann die Meinung unserer Mieter mitteilen“, sagt die Sprecherin. Da es sich um eine anonyme Erhebung handele, könne damit der Bedarf zwar nicht ermittelt werden. „Aber wir möchten gern wissen, ob die Mieter mit unserer Idee der Unternehmensgründung mitgehen“. Ende April /Anfang Mai sollen alle Antworten derjenigen vorliegen, die etwas sagen wollten.

Ausdrücklich weist Jana Pohl darauf hin, dass das in den letzten Tagen verteilte Flugblatt eines anonymen „Pflegenetzwerks Greifswald“ viele Unwahrheiten über angebliche geschäftliche Ziele der WVG verbreite. Es gehe um Auswahlmöglichkeiten, die Qualität in der Pflege und Belebung des Wettbewerbs. Sophi runde das bestehende Angebot ab und führe Gelder in soziale Projekte zurück.

Von eob

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