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Physik-Institut fasziniert Studenten aus dem Ausland

Greifswald Physik-Institut fasziniert Studenten aus dem Ausland

Greifswalder Ionen-Forschung weckt großes Interesse.

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Der Thailänder Nontawit Cheewaruangroj, die US-Amerikanerin Rita Bulman und der Vietnamese Anh Phan (v.l.) arbeiten an einer Ionenfallenmaschine, dem sogenannten Cluster Trap.

Quelle: André Wornowski

Greifswald. Die Physiker von der Ernst-Moritz-Arndt Universität haben ein paar neue Fans gewonnen. Seit einigen Wochen begleiten der Thailänder Nontawit Cheewaruangroj, die US-Amerikanerin Rita Bulman und der Vietnamese Anh Phan die Forschung der Doktoranden in Greifswald. Sie sind begeistert. „Ich habe noch nie so viel in einem Labor gearbeitet“, sagt Rita Bulman, „es ist schön zu sehen, was man sonst nur in der Theorie gehört hat.“ Anh Phan staunt: „Es ist für mich neu, so große Maschinen selber zu bedienen.“

Die drei Physikstudenten sind über ein Stipendienprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für einige Wochen in die Hansestadt gekommen. Sie hatten zuvor noch nie etwas von Greifswald gehört. Aber das Forschungsgebiet des Physikprofessors Lutz Schweikhard hat sie besonders interessiert.

Schweikhard untersucht mit Ionenfallen die Eigenschaften von Atomkernen und kleinen Atomverbänden. „Das hörte sich spannend an“, sagt Cheewaruangroj. Er bewarb sich wie die anderen Beiden erfolgreich um einen Laborplatz und unterstützt nun Doktoranden bei deren Messungen.

Im Gegenzug geben die Greifswalder Forscher ihr Wissen weiter und helfen den Besuchern, sich im Alltag zurechtzufinden. Für Doktorandin Madlen Müller aus Wolgast eine völlig neue Erfahrung. Sie begleitet zum ersten Mal DAAD-Studenten: „Es war interessant, was alles zu organisieren ist: Unterkunft, Bankkonto, Telefon.“ Auch das Einführen in die Laborarbeit war für die 27-Jährige ungewohnt:

„Wie führe ich am besten in den Stoff ein? Welchen Wissensstand haben die Studenten? Das war nicht einfach, es ist ja alles sehr komplex.“

Heute sind die Studenten so gut eingebunden, dass sie selbstständig arbeiten können. Nebenbei erkunden sie die Stadt. „Der Strand ist schön“, sagt Cheewaruangroj. Rita Bulman faszinieren die Einkaufsangebote: „Läden für Senf oder Gummibärchen habe ich noch nie gesehen.“ André Wornowski

 

OZ

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