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Pläne für weitere Häuser am Fischmarkt

Wolgast Pläne für weitere Häuser am Fischmarkt

Wohnen in Wassernähe ist in Wolgast offenbar begehrt. „Die Nachfrage nach unseren neuen Wohnungen ist relativ groß“, sagt Jens Triller, der gemeinsam mit seinem ...

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Wollen weiter in Wolgast investieren: Die Bauherren Gerold Jürgens (l.) und Jens Triller.

Wolgast. Wohnen in Wassernähe ist in Wolgast offenbar begehrt. „Die Nachfrage nach unseren neuen Wohnungen ist relativ groß“, sagt Jens Triller, der gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Gerold Jürgens in jüngerer Zeit insgesamt drei Neubauten am Wolgaster Fischmarkt umgesetzt hat. „Die Vermarktung läuft recht gut. Ein Großteil unserer Wohnungen ist vermietet“, so Triller.

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Wohnen in Wassernähe ist in Wolgast offenbar begehrt. „Die Nachfrage nach unseren neuen Wohnungen ist relativ groß“, sagt Jens Triller, der gemeinsam mit seinem ...

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„Wolgast kann

von diesen Neubauten

nur profitieren.“Gerold Jürgens, Bauherrengemeinschaft

(gemeinsam mit Jens Triller)

Die GbR Wohnresidenz an der Peene hat vis-à-vis der Spitzenhörnbucht seit Frühjahr 2013 zunächst zwei repräsentative Stadtvillen mit jeweils fünf Wohnungen errichtet. Gegenwärtig wird am dritten Objekt gebaut, das sich von den beiden ersten Bauten gestalterisch stark unterscheidet und sich durch ein modernes Ambiente auszeichnet. Die Arbeiten gehen erneut zügig voran; in der vergangenen Woche wurden bereits die großflächigen Fenster montiert. In dem Haus in Nachbarschaft zur Pension „Schilfhaus“ werden sich laut Triller eine große Penthouse- Wohnung sowie vier weitere Wohnungen befinden.

Angesichts der regen Nachfrage tragen sich die Bauherren mit dem Gedanken, auch das Nachbargrundstück — momentan noch Eigentum der Stadt — zu bebauen. „Die Planung ist noch nicht im Detail fertig.

Erst einmal müssen wir mit der Stadt über den Verkauf der Fläche verhandeln“, sagt Gerold Jürgens. Sollte man handelseinig werden, sollen auf dem Areal barrierefreie Wohnungen entstehen. Jens Triller spricht gegenüber OZ von drei dreigeschossigen Wohnhäusern mit jeweils neun Wohneinheiten, wobei die zweite und dritte Etage per Fahrstuhl zu erreichen sind. Ob die Planungen umgesetzt werden, hängt laut Triller in erster Linie vom Grundstückspreis ab. Denn: „Auf dem Grundstück ruhen eine Menge Altlasten, wie zum Beispiel etliche Betonplatten, die zu entsorgen sind.“ Hinzu kämen eine aufwändige Gebäudegründung und zusätzliche Kosten für den erforderlichen Bebauungsplan und den Hochwasserschutz. „Man muss das Vorhaben also vorher sorgfältig durchkalkulieren“, verdeutlicht Jens Triller.

„Wolgast“, da ist sich Gerold Jürgens sicher, „kann von diesen Neubauten nur profitieren.“ Schließlich trügen diese zur Belebung der Altstadt bei. Nach und nach müsse auch die unmittelbare Umgebung des kleinen neuen Wohnreviers entwickelt und aufgewertet werden. Hierzu gehöre auch die Sanierung des letzten, noch ausstehenden Abschnittes der Straße Am Fischmarkt.

Laut Bürgermeister Stefan Weigler (parteilos) plant die Stadt die Sanierung der Straße am Fischmarkt für 2017. Da allerdings nur die Strecke bis zur Einmündung Wasserstraße zum Sanierungsgebiet gehöre, müssten, um den weiterführenden Abschnitt in Richtung Kita zu finanzieren, andere Fördermöglichkeiten geprüft werden. Auch werde im Zuge der Sanierung erwogen, die Straße An der Stadtmauer bis zur Straße Am Fischmarkt durchzuziehen.

Von Tom Schröter

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