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„Die Alte Physik und Ludwigsburg liegen mir am Herzen“

„Die Alte Physik und Ludwigsburg liegen mir am Herzen“

Christdemokrat Egbert Liskow will das Direktmandat ergattern und zum vierten Mal in den Landtag einziehen

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Egbert Liskow liebt den Musemshafen als Ort der Entspannung. Hier sitzt er abends gern mal bei Fischbrötchen und Bier.

Quelle: Cornelia Meerkatz

Greifswald Zehn Millionen Euro will der Christdemokrat Egbert Liskow für die Alte Physik in Greifswald zusätzlich besorgen, damit aus dem Gebäude tatsächlich ein Schauhaus der Universität mit einzigartigen Sammlungen werden kann. Voraussetzung ist, wie er sagt, dass er auch in der kommenden Wahlperiode per Direktmandat wieder im Landtag von MV einzieht. Es wäre dann seine vierte Legislatur in Schwerin. Derzeit ist er finanz- und hochschulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und würde auch nach der Wahl gern wieder im Bereich der Finanzen und der Hochschulpolitik arbeiten. „Unsere Stadt braucht eine starke Universität, weil nur so weiter erfolgreiche Forschung betrieben werden kann“, sagt er. Aus diesem Grund lehnt er auch Forderungen, dass MV als Flächenland nur eine Landesuni brauche, kategorisch ab.

Die Uni und Forschungseinrichtungen wie das Max-Planck-Institut oder das INP seien Leuchttürme für Greifswald und Vorpommern. Das wolle er unterstützen und auch künftig für eine gute Finanzausstattung sorgen. Er ist überzeugt, dass ihm das neuerliche Vorhaben gelingt. „Bei den historischen Gewächshäusern ist es mir mit Hartnäckigkeit auch gelungen, 3,5 Millionen Euro für die Sanierung zu beschaffen“, betont er.

Die mittelständische Wirtschaft vor Ort muss in seinen Augen stärker öffentlich gefördert werden, damit weitere Unternehmen entstehen und gute Löhne gezahlt werden können. „Wenn die Menschen gut für sich und ihre Familien sorgen können, profitiert der städtische Haushalt davon. Sie sind dann nicht auf Leistungen vom Staat angewiesen“, erklärt er.

Liskow unterstützt die Forderung nach mehr Sicherheit und damit mehr Polizei im Land. Auf die Frage eines OZ-Lesers, warum die CDU dass nicht schon längst veranlasst habe, immerhin stelle sie die Regierung mit, antwortet er: „Weil man als Juniorpartner in der Regierung Kompromisse an den großen Partner machen muss.“ Zudem stoße die Polizei in der jetzigen Stärke bei der Erfüllung der Aufgaben viel zu oft an ihre Grenzen. Und es habe sich das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung verändert, dem müsse Rechnung getragen werden.

Kümmern will sich Egbert Liskow – der sich als hartnäckig, zielstrebig und ehrlich im Umgang mit Menschen bezeichnet – im kulturellen Bereich um das Schloss der Pommernherzöge in Ludwigsburg. „Das Schloss ist das letzte seiner Art in Vorpommern und für die Region identitätsstiftend. Die Sanierung, Gesamtkosten 25 Millionen Euro, muss endlich in Gang kommen. Dank der soliden Finanzpolitik der Koalition wird der Anfang möglich sein“, so der CDU-Mann.

Unterstützung hat Liskow auch dem Greifswalder Kinderschutzbund zugesichert. 2004 hat er sich „um 15 000 Euro für das Elterntelefon gekümmert.“ Die Summe ist seitdem im Landeshaushalt festgeschrieben. „Daran rüttle ich nicht“, betont er.

Biografisches

Egbert Liskow (59) wurde in Heringsdorf auf Usedom geboren. Im Kernkraftwerk Lubmin lernte er Instandhaltungsmechaniker und studierte nach dem Grundwehrdienst an der Ingenieurhochschule Zittau Kraftwerkstechnik. Danach arbeitete er in der Forschungs- und Investitionsabteilung des KKW Lubmin und meldete in dieser Zeit zahlreiche Patente an. Nach der Wende gründete er mit Partnern ein eigenes Unternehmen.

Er ist seit 1990 Mitglied der Greifswalder Bürgerschaft und seit 2002 Mitglied des Landtages. Liskow hat zwei erwachsene Kinder und ist seit drei Monaten stolzer Opa einer Enkeltochter.

Cornelia Meerkatz

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