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Dresdner wieder im Rennen

Greifswald Dresdner wieder im Rennen

Ende Februar will die Stadt herausfinden, wer das neue Archiv baut

Greifswald. Der Sieger des Architektenwettbewerbs zum neuen Archiv ist wieder im Rennen. Am 26. Februar ist dieser, das Dresdner Architekturbüro „Code Unique Architekten BDA Volker Giezek“, zum Gespräch über den Auftrag für weitere Planungen eingeladen. Darüber informierte Bausenator Jörg Hochheim (CDU). Der grob geschätzt fünf Millionen Euro teure Aktenspeicher soll 2017 gebaut werden.

Die Geschichte: Im Oktober 2015 entschied der damalige Oberbürgermeister Arthur König (CDU), mit dem Erstplatzierten nicht mehr zu verhandeln. Denn der von einer Jury aus 36 Vorschlägen ausgewählte Siegerentwurf sah fünf Geschosse vor. Gewünscht wurde aber ein maximal dreigeschossiger Aktenspeicher. Der Juryvorsitzende Burchard Dreiseitel bestreitet das. Die Wettbewerbsausschreibung lasse Gestaltungsspielräume, argumentiert er.

Nach Ansicht der Stadt müsste für den Fünfgeschosser ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Das kostet Zeit und Geld, und der Ausgang ist ungewiss. Der Zweit- und Drittplatzierte des Wettbewerbs hielten sich an die Vorgaben. Für die Verwirklichung ihrer Entwürfe wäre laut Paragraph 34 des Baugesetzbuches kein B-Plan nötig.

Um das Risiko der Klage eines der Wettbewerbsteilnehmer zu minimieren, habe sich die Stadt an die Vergabekammer gewandt, bei der sich die Architekten zunächst beschweren könnten. Die habe geraten, dem Sieger die Chance zu geben, seinen Entwurf anzupassen. „Das heißt, wir müssen nach Paragraph 34 bauen können“, sagt Hochheim. Einfach gesagt. Eine Reduzierung der Höhe sei nötig.

Ebenfalls geladen am 26. Februar sind der Zweit- und Drittplatzierte des Wettbewerbs. „Die Architekten sollen ihre Vorstellungen detaillierter vorstellen können“, sagt der Bausenator. „Wir wissen bisher zu wenig.“ Da geht es beispielsweise um den Zeitplan, die Kostenschätzung, die Vorstellungen zur Haustechnik und so weiter.

Nach dem 26. Februar könnte die Bürgerschaft entscheiden, wer den Auftrag bekommt, so Hochheim. eob

 



OZ

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