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FDP-Mann will Gemeinden und Spitzensport stärken

Spantekow FDP-Mann will Gemeinden und Spitzensport stärken

Im Wahlkreis 29 tritt Christian Bartelt zum dritten Mal für die Freien Demokraten an

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Haus gelb, T-Shirt gelb und die Hauptfarbe der Partei auch: Christian Bartelt will für die FDP in den Landtag.

Quelle: Kai Lachmann

Spantekow. Seit Wochen lächeln die Politiker von den Laternenpfählen und verbreiten ihre Slogans. Im Wahlkreis 29, der von Mesekenhagen bis ins Anklamer Hinterland reicht, fehlte bislang noch einer: Christian Bartelt aus Spantekow. Der Zahnarzt geht für die FDP nach 2006 und 2011 erneut ins Rennen um die Sitze im Landtag. „Ich bin noch nicht dazu gekommen, Plakate aufzuhängen, weil eine geplante Operation wochenlang Komplikationen nach sich gezogen hat“, sagt der 39-Jährige. „Aber ein paar Tage sind es ja noch bis zur Wahl.“ Zu spät sei es für die Werbung noch nicht. Bartelt geht davon aus, dass viele Wähler „erst auf dem Weg zum Wahllokal“ überlegten, wo sie ihr Kreuz machen werden.

Sollten es genügend Leute bei seinem Namen machen, dann will er seine Praxis auf jeden Fall behalten. Wenn er während Sitzungswochen in Schwerin arbeitet, würde er Vertretungen organisieren. Im Landtag will sich der FDP-Mann für mehrere Themen einsetzen, in denen er sich auch aufgrund seiner persönlichen Situation gut auskennt. Da wäre zum Beispiel die Stärkung des ländlichen Raumes.

Bartelt wohnt und arbeitet in einem Ort mit etwas mehr als 1100 Einwohnern. „Es lebt sich extrem gut auf dem Land“, findet er. „Das Dorf funktioniert.“ Das liege daran, dass genügend Infrastruktur vorhanden und diese intakt sei: Schule, Ärzte, Kita, Straßen. Woanders sieht es aber weniger idyllisch aus. „Dabei ist das Land ein Pfund, mit dem wir in MV wuchern können.“

Wenn allerdings die Erreichbarkeit nachlässt, die Straßen schlechter werden, der öffentliche Nahverkehr ausgedünnt wird und die medizinische Versorgung nicht mehr gesichert ist, weil Hausärzte keine Nachfolger für ihre Praxen finden, dann werde es immer schwerer, die Menschen aufs Land zu locken. „Ich kennen einige, die bereit wären, hierher zurückzuziehen und sogar finanzielle Einbuße dafür in Kauf zu nehmen“, erzählt er. Aber die Voraussetzungen müssten stimmen. Ein Beispiel, bei dem er ansetzen will: „Das Breitbandnetz muss ausgebaut werden.“

Zur Stärkung des ländlichen Raumes gehöre auch, die Kommunen ausreichend finanziell auszustatten. „Etliche Kommunen haben keinen ausgeglichenen Haushalt und das trotz niedriger Zinsen und hoher Steuereinnahmen. Sie müssen Kredite aufnehmen, um die Pflichtaufgaben zu bewältigen“, beklagt Bartelt. „Da muss wieder Konnexität hergestellt werden.“ Das heißt, das Land müsse dafür sorgen, dass die Aufgaben, die es an die Kommunen überträgt, auch ausfinanziert werden. „Wer die Musik bestellt, soll sie auch bezahlen.“

Außerdem hat sich Bartelt dem Sport verschrieben. „Der Spitzensport hat große Probleme. Da muss sich das Land zwingend mehr engagieren“, fordert Bartelt. „Der Ministerpräsident lässt sich zwar gerne mit erfolgreichen Sportlern ablichten, aber was zum Beispiel die individuelle Förderung angeht, da ginge vieles besser.“ Kai Lachmann

Biografisches

Christian Bartel wurde 1976 in Neubrandenburg geboren. Seine Eltern zogen ihn während ihres Studiums in Greifswald im Wohnheim in der Makarenkostraße groß. 1983 zog die Familie aufs Land. Nach dem Besuch der Kinder- und Jugendsportschule in Neubrandenburg und dem Studium in Greifswald ging er 2001 zurück nach Spantekow und arbeitet dort seither als Zahnarzt. Bartelt ist im Landesvorstand der FDP, sitzt im Bundessportausschuss der Partei, ist Mitglied des Kreistages Vorpommern-Greifswald und dort im Kreisausschuss aktv. Bartelt ist verheiratet, hat drei Kinder und spielt in Greifswald Basketball.

OZ

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