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Gewerkschaften fordern Ende der Billiglöhne am Theater

Greifswald Gewerkschaften fordern Ende der Billiglöhne am Theater

Der Haustarifvertrag für die 140 künstlerischen Mitarbeiter am Theater Vorpommern läuft zum Jahresende aus. Die Verhandlungen über eine Fortsetzung haben noch nicht begonnen. Die Künstlergewerkschaften machen Druck.

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Die Künstlergewerkschaften fordern ein Ende der Billiglöhne am Theater Vorpommern.

Quelle: Barbara Braun

Greifswald. Der Haustarifvertrag für die 140 künstlerischen Mitarbeiter am Theater Vorpommern läuft in neun Wochen aus. Wenn es zum Jahresende keine Einigung über eine Fortsetzung geben sollte, muss ab dem 1. Januar 2017 Tarif gezahlt werden. Für die Schauspieler, Sänger und Orchestermitglieder wäre das erstmal großartig. Immerhin verzichten sie seit Jahren auf einen Teil ihres Gehalts. Doch die Tarifanpassung würde auf einen Schlag Mehrkosten in Höhe von 2,4 Millionen Euro pro Jahr bedeuten. Geld, das dem Theater Vorpommern fehlt. In Kürze wäre es daher von einer Insolvenz bedroht. Um das zu vermeiden, hofft Intendant und Geschäftsführer Dirk Löschner auf eine Einigung mit den Künstlergewerkschaften über eine Fortsetzung des Haustarifvertrages mit leichten Verbesserungen.

Mittelfristig sollen an allen Theatern im Land wieder tarifähnliche Gehälter gezahlt werden. Das sehen die Reformpläne des Landes vor. „Es wird keine Angleichung auf einen Schlag geben, sondern in mehreren Schritten. Das muss auch finanzierbar sein“, sagt Dirk Löschner.

Die Künstlergewerkschaften fordern ein Ende dieser Billiglöhne. Ab Januar sollen die Löhne um 8,5 Prozent steigen. Das geht aus einem Schreiben an den Aufsichtsrats des Theaters Vorpommern hervor. Außerdem sollen konkrete Aussagen über die Ausgestaltung der geplanten Fusion zum Staatstheater Nordost gemacht werden. Problem: Die Verhandlungen gehen nur schleppend voran. Es gibt noch keine Einigung in wesentlichen Punkten und daher auch nichts Handfestes, was der Bühnenverein als Verhandlungspartner auf Arbeitgeberseite anbieten kann.

Löschner verhandelt zunächst mit dem Land über zusätzliche Mittel für höhere Personalkosten. Auch die Hansestädte Greifswald und Stralsund sollen sich an den Kosten für die Tarifsteigerungen beteiligen.

Katharina Degrassi

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