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„Greif“ durchquert Sperrwerk

Greifswald „Greif“ durchquert Sperrwerk

Das Segelschulschiff „Greif“ hat am Donnerstag das Sperrwerk passiert und an der Nordmole angelegt. Damit die Durchfahrt möglich war, mussten die Organisatoren auf einen hohen Wasserstand warten. Die „Greif“ hat einen Tiefgang von 3,60 Meter.

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Die „Greif“ fährt duch das Sperrwerk in Wieck.

Quelle: Katharina Degrassi

Greifswald. Das war Maßarbeit: Auf dem Weg in seinen Heimathafen hat das Segelschulschiff „Greif“ am Donnerstag bei leichtem Hochwasser und Windstille das Greifswalder Sperrwerk durchquert. Ohne zu schrammen fuhr das Schiff, das einen amtlichen Tiefgang von 3,60 Meter hat, durch das neue Sperrwerk, das für Schiffe mit einer maximalen Tiefe von 3,40 Meter zugelassen ist. „Wir haben jetzt einen Glühwein verdient“, sagte Kapitän Wolfgang Fusch nach der Aktion zufrieden.

 

Die Durchfahrt war nur mit mehreren Tricks möglich: So war das Schiff vor der Durchfahrt abgetakelt und damit der Tiefgang auf 3,45 Meter reduziert worden, wie Fusch berichtete. Zudem half ein um fünf Zentimeter erhöhter Wasserstand, so dass die Schonerbrigg das Sperrwerk mit dem entsprechenden Sicherheitsabstand zur Sohle passieren konnte.

Ursprünglich sollte die „Greif“ ohne Tricks ihren Winterliegeplatz erreichen können. Nach dem Einbau von 14 Zentimeter hohen Spüldüsen auf der Sohle des mit dem Deutschen Ingenieurpreis ausgezeichneten Sperrwerks hatte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund die Durchfahrttiefe für Schiffe auf 3,40 Meter beschränkt. Die „Greif“ ankerte deshalb zunächst vor dem Sperrwerk. Im letzten Jahr musste sie auf einen Winterliegeplatz im Stadthafen Rostock ausweichen. Zuletzt hatte die „Greif“ im Winter 2014/15 am geschützten Liegeplatz hinter dem Sperrwerk festgemacht. Das für den Bau zuständige Staatliche Amt hatte angekündigt, die Spüldüsen umzubauen. Wann das geschieht, steht aber bislang noch nicht fest.

dpa

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