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Große Mehrheit für Masterplan Klimaschutz

Greifswald Große Mehrheit für Masterplan Klimaschutz

Bund fördert Mitarbeiterstelle, die an Umsetzung des 55-Punkte-Katalogs arbeitet/ Ziel: Bis 2050 CO2-neutral

Greifswald. Die Greifswalder Bürgerschaft hat mit großer Mehrheit den Masterplan zum Klimaschutz verabschiedet. Darin nimmt sich die Hansestadt vor, bis 2050 quasi CO2-neutral zu agieren. Gleichzeitig soll der Energieverbrauch im Vergleich zu 1990 halbiert werden. Der 55 Punkte umfassende Maßnahmenkatalog „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“ wurde aus Fördermitteln finanziert.

 

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„„Wir können das Klima nicht alleine retten, aber beitragen, dass unser Planet für die Nachfol- gegenerationen erlebbar ist.“Mignon Schwenke, Linke

Die Debatte während der Bürgerschaftssitzung war hitzig. Die CDU lehnt das Papier als „ideologisch überambitioniert“, „völlig überzogen“ und „Polemik auf höchstem Niveau“ ab.

CDU-Bürgerschaftsmitglied Christian Kruse schimpft: „Die Photosynthese ist eine unbestreitbare Tatsache, die sich nicht abschaffen lässt.“ Unmut über die CDU-Vorwürfe bei Grünen, SPD und Linke. „Sie haben nicht einen einzigen Änderungsantrag eingebracht. Wenn Ihnen der Masterplan nicht passt, sagen Sie, was Sie ändern wollen“, fordert Alexander Krüger, Fraktionsvorsitzender der Grünen/Forum 17.4, die CDU auf. Meckern ohne Verbesserungsvorschläge sei Populismus.

Mignon Schwenke, Linken-Bürgerschaftsmitglied und Landtagsabgeordnete, sagt: „Der C02-Ausstoß ist in den vergangenen Jahren so rasant gestiegen wie noch nie zuvor in der Geschichte. Klimaerwärmung heißt nicht nur permanente Temperatursteigerungen, sondern eine Zunahme extremer Wetterverhältnisse“.

Energieeinsparung, ausschließliche Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien, energetische Gebäudesanierungen, Ausbau von Car-Sharing und Elektromobilität sind nur einige der 55 Maßnahmen.

Unterstützt wird das Vorhaben vom Bund, der das Projekt einschließlich der Finanzierung einer Personalstelle über vier Jahre mit insgesamt 389000 Euro fördert. Die Hansestadt gehört damit deutschlandweit zu jenen 22 Städten, die vom Bundesumweltministerium auf diese Weise unterstützt werden.

kat

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