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Kritik an niedrigen Grenzen für Hartz-IV-Mieten

Greifswald Kritik an niedrigen Grenzen für Hartz-IV-Mieten

Die AG bezahlbarer Wohnraum in Greifswald kritisiert die aktuelle Richtlinie des Kreises zu Kosten der Unterkunft. Die niedrigen Grenzen verhindere eine soziale Durchmischung. Hartz-IV-Empfänger werden in bestimmte Ortsteile gedrängt.

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Jörg Raddatz, Geschäftsführer des Kreisdiakonisches Werkes Greifswald-Ostvorpommern, kritisiert die Richtlinie zu Kosten der Unterkunft.

Quelle: Cornelia Meerkatz

Greifswald. Die Richtlinie, die im Kreis Vorpommern-Greifswald regelt, wie viel Geld Langzeitarbeitslose für die Miete ausgeben dürfen, steht in der Kritik. „Die Richtlinie führt dazu, dass besonders viele Hartz-IV-Empfänger in bestimmten Ortsteilen wohnen“, sagt Jörg Raddatz, Geschäftsführer des Kreisdiakonischen Werkes Greifswald-Ostvorpommern. Ob in Greifswald, Wolgast oder Anklam – Langzeitarbeitslose können sich nicht frei entscheiden. Denn „einfachen Wohnraum“, wie ihn die Richtlinie vorschreibt, gebe es vor allem in den klassischen Plattenbaugebieten.

„Eine soziale Durchmischung funktioniert so nicht“, sagt Raddatz. Dabei gäbe es Studien, die belegen, dass sozial auffälliges Klientel relativ gut integrierbar sei, wenn der Anteil unter 15 Prozent liegt. „Bei mehr kippt es“, gibt Raddatz zu bedenken.

Erik von Malottki, SPD-Kreistagsmitglied und Vorsitzender der AG bezahlbarer Wohnraum in Greifswald, bekräftigt den Wunsch nach sozialer Durchmischung: „Es wäre wünschenswert, wenn Hartz-IV-Empfänger nicht alle in einem Stadtteil wohnen müssen, sondern verteilt in der Stadt leben könnten.“

Von Degrassi, Katharina

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