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Kritik von der SPD-Basis erhält wenig Resonanz

Greifswald Kritik von der SPD-Basis erhält wenig Resonanz

Greifswalder Jost Aé moniert fehlende Inhalte der Parteiarbeit / Andere Mitglieder widersprechen dem

Greifswald. Das SPD-Mitglied Jost Aé übte auf dem Kreisparteitag in Pasewalk, an dem 60 der 390 Mitglieder teilnahmen, scharfe Kritik an der Parteiarbeit der vergangenen zwei Jahre: „Politische Arbeit setzt politisches Denken voraus. Das fehlt mir hier ganz deutlich. Ich bin rundum unzufrieden“, monierte der Greifswalder. Er sei weder mit den Ergebnissen der Landtagswahl zufrieden, wie andere Redner an diesem Tag, noch könne er erkennen, wie sich die SPD mit der Alternative für Deutschland auseinandersetze. Ihm reiche auch nicht, dass Bernd Nabert als Kreisvorsitzender Selbstkritik übe (siehe oben). Vielmehr sei es an der Zeit, inhaltliche Schwerpunkte zu setzen. Johannes Barsch von den Jusos räumte ein, „dass im Kreisverband nicht alles rund läuft“. Dennoch könne er die Kritik nicht nachvollziehen. „Vorpommern-Greifswald war die treibende Kraft, als es darum ging, dem Landesverband in den Hintern zu treten, um eine Entlastung im Kitabereich zu erreichen. Dass das Gesetz kommt, ist eine Leistung unseres Kreisverbandes“, betonte Barsch.

Verkehrsminister Christian Pegel empfahl, die inhaltliche Arbeit stärker zu aktivieren, indem die Basis ihre früheren Gesprächsrunden im kleinen Kreis wieder aufnehme.

Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann nimmt Jost Aés Kritik „sehr ernst“. Dennoch sei er überzeugt, dass „wir etliche Dinge bewegen und der Motor in vielen politischen Fragen sind“. Die SPD-Bürgerschaftsfraktion in Greifswald etwa „leistet eine sehr engagierte Arbeit“.

Auch Torsten Lange, Mitglied der SPD-Bürgerschaftsfraktion, konnte den Worten von Aé nicht recht folgen: „Inhaltliche Arbeit darf nicht von oben nach unten gereicht werden, sie sollte an der Basis beginnen. Vielleicht sollte er selbst einfach aktiver werden.“

ph

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