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Nächste Runde bei Radwegebau in Griebenow

Griebenow Nächste Runde bei Radwegebau in Griebenow

Trasse soll vom Abzweig Groß Bisdorf bis nach Greifswald führen

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Griebenow. Wer als Radfahrer zwischen Griebenow und Levenhagen unterwegs ist, braucht starke Nerven und einen Schutzengel. Einen Radweg gibt es nämlich nicht auf diesem Streckenabschnitt, weshalb Radfahrer mit der viel befahrenen B 109 vorlieb nehmen müssen. „Das kann nicht sein, da muss unbedingt etwas geschehen“, sagt Tobias Lembke. Denn die Strecke sei gefährlich, immer wieder ereigneten sich Unfälle, so das Süderholzer Gemeinderatsmitglied. Im Gespräch sei der Radweg schon ewig. Bereits 1990 soll es Gespräche darüber gegeben haben. Passiert ist bis heute nichts. Trotz verschiedener Aktivitäten wie Unterschriftenaktion und Fahrrad-Demo. Doch nun, so scheint es, kommt Bewegung in die Angelegenheit. Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) sagte beim jüngsten Griebenower Parkfest den Bürgern seine Unterstützung zu. „Die Zuständigkeit liegt zwar bei Christian Pegel im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Lan

desentwicklung, aber ich könnte mir vorstellen, Gelder aus meinem Ressort umzuwidmen, falls es bei den Finanzen klemmen sollte“, so Glawe.

Ähnliches hat Glawe bereits auf der Insel Rügen getan. Dort sollte ein Radweg von Glewitz nach Garz gebaut werden, der, als die Gelder verbaut waren, im Niemandsland endete. Der Wirtschaftsminister stellte damals Geld zur Verfügung, damit auch das letzte Drittel des Radweges in Richtung Garz noch gebaut werden konnte.

Dringend notwendig ist die Trasse auf jeden Fall. „Hier sind wirklich viele Leute, gerade auch viele Kinder, mit dem Rad unterwegs, wenn sie in den Sportpark nach Levenhagen, zum Griebenower Reitverein oder zum Training bei der Freiwilligen Feuerwehr wollen“, weiß Tobias Lembke. Das sei nicht zumutbar, sieht auch Glawe ein. „Hier muss etwas passieren, die Sicherheit aller muss gewährleistet werden“, so der Wirtschaftsminister.

Gebaut werden soll der Weg von etwa zehn Kilometern Länge vom Abzweig Groß Bisdorf über Griebenow nach Levenhagen und von dort nach Greifswald. Am 20. Juni wollen sich die Bürgermeister der Gemeinden Süderholz und Landhagen sowie der Hansestadt Greifswald treffen und beraten, wie sie in Sachen Radwegebau weiter verfahren werden.

Radwegebau in Zahlen

1,48 Millionen Euro kostet der Radwegebau insgesamt.

Der Radweg soll vom Abzweig Groß Bisdorf entlang der B 109 über Griebenow und Levenhagen bis nach Greifswald führen.

700000 Euro der Gesamtkosten entfallen auf den Streckenabschnitt von Groß Bisdorf bis nach Griebenow, 780000 Euro werden für den von Griebenow nach Greifswald veranschlagt. 10 Kilometer beträgt die Länge des geplanten Radweges. Gefördert werden soll das Projekt vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung.

Claudia Noatnick

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