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Neue Müllgebühren mit großer Mehrheit beschlossen

Greifswald/Wolgast Neue Müllgebühren mit großer Mehrheit beschlossen

Die Müllgebühren werden für Tausende Greifswalder zum 1. Januar 2017 steigen. Auch in Ostvorpommern müssen viele mehr Geld für die Abfallentsorgung in die Hand nehmen. Dafür werden die Mitarbeiter erstmals im gesamten Kreis nach Tarif bezahlt.

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Die Gebühren für diese Tonnen wird ab 1. Januar 2017 steigen.

Quelle: Sven Jeske

Greifswald/Wolgast. Der Kreistag hat bei seiner Sitzung Montag Abend in der Greifswalder Stadthalle mit großer Mehrheit eine neue Müllgebührensatzung für Vorpommern-Greifswald beschlossen. Sie tritt am 1. Januar 2017 in Kraft.

Aus Greifswald hatte es zuvor Kritik gegeben, weil die Gebühren für Tausende Hansestädter steigen. Betroffen sind Personen, die in Mehrfamilienhäusern und Plattenbaugebieten leben. „Damit trifft es insbesondere Familien und ältere Menschen“, schimpft Kreistagsmitglied Erik von Malottki (SPD).

„Greifswald hat hier eine Sonderstellung im Kreis. Die häufigste Tonne in Vorpommern-Greifswald ist die 60-Liter-Tonne“, sagt Mathias Morgenstern von der Econum Unternehmensberatung. Er hat die Satzung im Auftrag des Kreises erarbeitet. Die Kosten für diese in Greifswald vergleichsweise seltenen Tonnen sinken in der Hansestadt, in Ostvorpommern steigen sie um 19 Euro pro Jahr.

Vizelandrat Jörg Hasselmann (CDU) weist darauf hin, dass die Gebühren längst nicht überall steigen: „Vier- bis Fünf-Personen-Haushalte in Ostvorpommern profitieren beispielsweise.“ In den Neubaugebieten in Anklam, Wolgast, Heringsdorf und Co zahlen die Einwohner künftig weniger. Hasselmann betont, dass alle Mitarbeiter künftig erstmals nach Tarif bezahlt werden.

Katharina Degrassi

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