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Neue Müllgebühren mit großer Mehrheit beschlossen

Greifswald Neue Müllgebühren mit großer Mehrheit beschlossen

In Greifswald und in Ostvorpommern steigen die Kosten für viele / Mitarbeiter bekommen erstmals im ganzen Kreis Tarif

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Greifswald. Der Kreistag hat bei seiner Sitzung gestern Abend in der Greifswalder Stadthalle mit großer Mehrheit eine neue Müllgebührensatzung für Vorpommern-Greifswald beschlossen. Sie tritt am 1. Januar 2017 in Kraft.

Aus Greifswald hatte es zuvor Kritik gegeben, weil die Gebühren für Tausende Hansestädter steigen. Betroffen sind Personen, die in Mehrfamilienhäusern und Plattenbaugebieten leben. „Damit trifft es insbesondere Familien und ältere Menschen“, schimpft Kreistagsmitglied Erik von Malottki (SPD). „Greifswald hat hier eine Sonderstellung im Kreis. Die häufigste Tonne in Vorpommern-Greifswald ist die 60-Liter-Tonne“, sagt Mathias Morgenstern von der Econum Unternehmensberatung. Er hat die Satzung im Auftrag des Kreises erarbeitet. Die Kosten für diese in Greifswald vergleichsweise seltenen Tonnen sinken in der Hansestadt, in Ostvorpommern steigen sie um 19 Euro pro Jahr. Mögliche Alternative: Wer wenig Müll produziert, kann erstmals auf eine 20- oder 40-Liter-Tonne umstellen. Diese gibt es bislang nicht. Vizelandrat Jörg Hasselmann (CDU) weist darauf hin, dass die Gebühren längst nicht überall steigen: „Vier- bis Fünf-Personen-Haushalte in Ostvorpommern profitieren beispielsweise.“ In den Neubaugebieten in Anklam, Wolgast, Heringsdorf und Co zahlen die Einwohner künftig weniger. Hasselmann betont, dass alle Mitarbeiter künftig erstmals nach Tarif bezahlt werden.

Hintergrund der Neuregelung ist die Kreisgebietsreform aus dem Jahr 2011. Sie macht erforderlich, dass es statt bisher vier Gebühren künftig nur noch eine gibt. „Das Papier ist in sich schlüssig und zustimmungsfähig. Den politischen Unsinn, der im Hintergrund steht, können wir nicht heilen“, sagt Gerd Walther (Linke). „Im Landkreis ist eben nicht alles aus einem Guss“, sagt Walther weiter.

Deswegen mache eine einheitliche Gebühr keinen Sinn. Der Kreis müsse jedoch umsetzen, was die rot-schwarze Koalition auf den Weg gebracht habe.

Katharina Degrassi

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