Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Sozialer Wohnungsbau: Weniger Geld für Greifswald?

Greifswald Sozialer Wohnungsbau: Weniger Geld für Greifswald?

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald erhält vermutlich weniger Geld aus dem Bundesprogramm zum sozialen Wohnungsbau als gedacht. 12,5 Millionen Euro stehen in diesem Jahr für Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung.

Voriger Artikel
Einsatz zwischen Schock und Wut, Trauer und Freude
Nächster Artikel
Piratenpartei ohne Direktkandidaten in der Hansestadt

Baustelle aus dem Jahr 2015: Hier baute die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifswald. In diesem Jahr gibt es Fördermittel des Bundes für sozialen Wohnungsbau. Davon könnte auch die WVG profitieren.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. Greifswald könnte deutlich weniger Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau bekommen als zunächst gedacht. Grund ist, dass vermutlich mehr Städte in MV als zunächst angenommen die Kriterien für das Förderprogramm erfüllen. Nach OZ-Informationen gelten neben Greifswald vier weitere Ober- und Mittelzentren als anspruchsberechtigt.

Eine Zahl will das Wirtschaftsministerium noch nicht bestätigen. Laut Pressesprecher Gunnar Bauer werde derzeit geprüft, „welche Kommunen gemäß den Haushaltserläuterungen antragsberechtigt sind. Ergebnisse liegen noch nicht vor“, sagt Bauer.

Das Land ist zuständig, die Fördermittel des Bundes zu verteilen. Derzeit erarbeitet das Ministerium eine entsprechende Richtlinie. Sie soll Mitte des Jahres in Kraft treten. 2016 stehen 12,5 Millionen Euro für Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung, im kommenden Jahr weitere 14,5 Millionen Euro. „Die Fördersumme steht zunächst pauschal und nicht pro antragsberechtigte Kommune zur Verfügung“, sagt Bauer.

Trotzdem ist klar: Sollten tatsächlich vier oder mehr Kommunen von den Fördermitteln profitieren, bleibt eine geringere Summe für Greifswald. „Schon vier Millionen Euro wären nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagt Erik von Malottki, SPD-Bürgerschaftsmitglied und Vorsitzender der AG Bezahlbarer Wohnraum. Er bezeichnet die Lage auf dem Greifswalder Wohnungsmarkt als angespannt.

Ein Kriterium für das soziale Wohnungsbauprogramm ist eine Leerstandsquote unter vier Prozent, so Ministeriumssprecher Bauer. In Greifswald liegt der Leerstand nach Aussage der Stadtverwaltung bei etwa drei Prozent.

Degrassi, Katharina

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Wismar
Wir brau- chen eine Lösung für die Halte- stelle am Markt.“ Michael Berkhahn (CDU), Senator

Großschmiedestraße als Alternative zum Marktplatz ungeeignet / Stadt sucht Möglichkeiten einer Überdachung

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Politik
Beilagen
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Themenseite Wendelstein 7-X In der Fusionsanlage des Max-Planck-Instituts in Greifswald wird erforscht, ob sich die Kernfusion zur Energiegewinnung eignet. Hier finden Sie Artikel, Videos und viele weitere Informationen zum Thema.
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist