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Stadt kämpft gegen steigende Mieten

Greifswald Stadt kämpft gegen steigende Mieten

Einführung einer Mietpreisbremse beim Land beantragt / Sozialer Wohnungsbau soll Lage entspannen

Greifswald. Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat die Einführung einer sogenannten Mietpreisbremse beim Land beantragt. Sie soll sprunghafte Mieterhöhungen verhindern. Nach der Einführung dürfen die Preise bei Mieterwechseln nur noch zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Dieses Anliegen hat die Bürgerschaft auf den Weg gebracht. Die Entscheidung des Schweriner Wirtschaftsministeriums lässt allerdings noch auf sich warten.

 

OZ-Bild

Mit der Mietpreis- bremse können private Vermie- ter in die Schranken gewiesen werden.“Dirk Barfknecht, Chef des Mietervereins

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„Mit der Mietpreisbremse können private Vermieter in die Schranken gewiesen werden“, sagt Dirk Barfknecht, Geschäftsführer des Mietervereins Vorpommern-Greifswald. Diese würden den Wohnungsmangel mitunter nutzen, um horrende Mieten zu verlangen. Ähnlich sieht es Bürgerschaftsmitglied Erik von Malottki (SPD), der gleichzeitig Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bezahlbarer Wohnraum ist: „Wir müssen verhindern, dass die Mieten weiter so stark steigen wie in der Vergangenheit.“ Langfristig sei die Ausweisung als Region mit einer Mietpreisbremse erforderlich, um Anspruch auf besondere Förderung im sozialen Wohnungsbau zu haben, wie von Malottki betont. Dabei hat er das Zehn-Punkte-Programm des Bundes vor Augen.

Bislang gibt es in Mecklenburg-Vorpommern keine Region, in der eine Mietpreisbremse ausgewiesen wurde. Das Wirtschaftsministerium sieht das Anliegen kritisch, prüft derzeit jedoch die Einführung in Greifswald und Rostock. Der hiesige Bausenator Jörg Hochheim (CDU) hofft auf „eine rasche Entscheidung“. Noch in diesem Monat werden von der Stadt die letzten fehlenden Unterlagen nachgeliefert, die das Ministerium angefordert hat. Hierbei geht es beispielsweise um konkrete Neubaumaßnahmen der beiden großen Wohnungsunternehmen sowie konkrete Nachweise für die Berechnung der Leerstandsquote.

Gleichzeitig hofft Greifswald auf Mittel aus dem Sonderprogramm zum sozialen Wohnungsbau. In diesem Jahr stehen für MV 12,5 Millionen Euro zur Verfügung, im kommenden 14,5 Millionen Euro. Derzeit erarbeitet das Land eine Richtlinie zur Verteilung der Mittel.

kat

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