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Teil der Rakower Straße wird Fußgängerzone

Greifswald Teil der Rakower Straße wird Fußgängerzone

Das Land erfüllt damit die Wünsche der Ortsteilvertretung Innenstadt nach einer Verkehrsberuhigung vor dem Technischen Rathaus und in den anliegenden Straßen

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Vor dem Stadthaus sollen künftig nur noch Autos mit Ausnahmegenehmigung fahren dürfen.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. Jubel auf der Sitzung der Ortsteilvertretung Innenstadt am Mittwochabend. Das Verkehrsministerium will alle Wünsche der Volksvertretung nach einer Verkehrsberuhigung auf der Marktsüdseite und in den anliegenden Bereichen um die Mühlenstraße erfüllen. „Es ist eine Punktlandung“, sagte Tiefbau- und Grünflächenamtsleiter Fred Wixforth.

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Das Land erfüllt damit die Wünsche der Ortsteilvertretung Innenstadt nach einer Verkehrsberuhigung vor dem Technischen Rathaus und in den anliegenden Straßen

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Die Geschichte

2013beschloss die Ortsteilvertretung Innenstadt, eine Verkehrsberuhigung für die südliche Marktseite anzuregen. Dem folgte die Bürgerschaft. 2015wurde die Ausweisung einer „weichen Fußgängerzone“ in die neue Rahmenplanung für Innenstadt und Fleischervorstadt aufgenommen und schließlich der OB mit der Umsetzung betraut.

Viele Bürger und Kommunalpolitiker ärgern sich seit Jahren über den vergleichsweise starken Autoverkehr in diesem Bereich und die illegal vor dem Stadthaus oder sogar in der Fußgängerzone Markt abgestellten Autos.

Das Land will anordnen, dass Kfz-Besitzer künftig die Rakower Straße nur noch bis zur Einmündung der Domstraße nutzen dürfen. Hier beginnt künftig eine Fußgängerzone. Mühlenstraße und Straße vor dem Stadthaus bleiben Fahrradstraße. Eine Fahrt zum Markt und damit zum Technischen Rathaus und zur Mühlenstraße, Brügg- und Kuhstraße ist dann nicht mehr erlaubt. Damit soll auch Parksuchverkehr über die Gute Stube unterbunden werden. Öffentliche Parkplätze gibt es ohnehin vor dem Technischen Rathaus nur für Schwerbehinderte.

Letztere sollen auch in Zukunft ebenso wie Taxen weiter zu ihren Parkplätzen vor dem Stadthaus fahren dürfen. Denn es wird – wie von den Volksvertretern gewünscht – eine Reihe von Ausnahmen geben.

Nicht nur Radler können weiter auf der Rakower von der Einmündung der Domstraße Richtung Markt fahren. Auch Lieferanten und Anwohner, die zu ihren Grundstücken wollen, dürfen das. Ferner ist das den Inhabern des Parkausweises Nummer 1 erlaubt, aber nur zu den öffentlichen Stellplätzen, also nicht in die Kuhstraße.

„Ich bin begeistert“, kommentierte CDU-Fraktionschef Axel Hochschild Wixforths Ausführungen. Yvonne Görs (Linke) findet die Fußgängerzone „charmant“. Bernd Wartenberg (Grüne) wollte wissen, wie sich die Stadt die Umsetzung der Anordnung zur Fußgängerzone und die Kontrolle vorstelle. Durch die Aufstellung von Schildern, antwortete der Amtsleiter. Weil es sich um eine „weiche Fußgängerzone“ mit vielen Ausnahmen handele, müssten Zusatzschilder angebracht werden. Bis zu vier an einem Pfahl würden „funktionieren“. Zunächst einmal wolle die Stadt darauf vertrauen, dass die Bürger sich an das dann geltende Recht halten. Erst wenn die Erfahrung zeige, dass viele Kfz unbefugt in die Fußgängerzone fahren, werde man entweder die Polizei bitten, intensiver zu kontrollieren, oder andere Maßnahmen ergreifen. Das könnte die Installation von Pollern sein. Wie Wixforth erläuterte, läuft bis zum 29. November die Anhörung der Stadt. Bürger können sich die Unterlagen im Stadthaus ansehen. Bis dahin sind Einwendungen möglich. Mitte Dezember schickt die Stadt die Unterlagen nach Schwerin.

• Umfrage zur Neuregelung unter www.ostsee-zeitung.de

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