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Greifswald Pommerntreffen: 400 votieren für Arndt
Vorpommern Greifswald Pommerntreffen: 400 votieren für Arndt
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00:01 13.04.2017

405 Besucher des Pommerntreffens in Anklam haben ein Protestschreiben zu Ernst Moritz Arndt unterschrieben. Das teilte gestern Organisator Manfred Schukat mit.

Um die verlorene Heimat Pommern ging es bei dem Treffen am 1. April, rund 700 Menschen kamen. Am Eingang hatte der Veranstalter, der Kreisverband Anklam des Bunds der Vertriebenen, die Unterschriftenlisten postiert. „Wir, die Besucher des Pommerntreffens 2017 in Anklam, protestieren gegen die derzeitigen Bestrebungen, den ehrwürdigen Namen ’Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald’ abzulegen“, stand auf dem Schreiben, das an den Senat der Greifswalder Uni gerichtet ist. Begründung: „Wie kaum ein anderer steht Ernst Moritz Arndt für unsere pommersche Identität. Wir haben 1945 gewaltsam unsere Heimat verloren und lassen uns nicht noch aus unserer Geschichte vertreiben!“

Am 21. April soll diese Unterschriftenliste dem Senat überreicht werden: dann, wenn die Uni ohnehin ein Diskussionsforum zum Thema veranstaltet, offen für alle. Mit diesem Forum wolle der Senat einen „respektvollen und offenen Dialog“ über die etwaige Änderung des Uninamens ermöglichen, erklärt Uni-Sprecher Jan Meßerschmidt. Jura-Professor Heinrich Lang soll die rechtlichen Grundlagen einer Namensänderung beleuchten. In einem Statement aller im Senat vertretenen Gruppen sollen die Hintergründe zum Antrag auf Namensänderung erläutert werden. Ein dritter Beitrag soll die Sicht der Bevölkerung darlegen und die Debatte einleiten. „Hier wird um rege Beteiligung gebeten.“ Arndt-Forum: 21. April, 14 Uhr, Audimax am Campus Loefflerstraße, Lohmeyer-Platz 6, Hörsaal 3/4

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