Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Greifswald Positives Fazit trotz klarer Unterlegenheit
Vorpommern Greifswald Positives Fazit trotz klarer Unterlegenheit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 26.04.2016

Hier konnte man ein internationales Derby sehen: Bereits zum vierten Mal folgten die Rugbyspieler des Kaskada Szczecin der Einladung der Greifswalder Rugger zum Freundschaftsspiel. Dabei bewiesen die Gäste wiedermal klar ihre Überlegenheit. Mit 0:30 verlieren die Greifswalder am Ende. Traurige Gesichter gab es dennoch keine. Die Teams spielten nach olympischem Standard des siebener Rugby, bei dem pro Mannschaft sieben Spieler zwei mal sieben Minuten spielen sollten . Dies erzeugte schnelle und dynamische Spielzüge und ist daher als eine spannende Variante dieses Sports bekannt. Für die polnischen Gäste eine vertraute Spielweise, für die Greifswalder hingegen ungewohnt, dass der Ball nur nach hinten gepasst werden darf und es im Spiel körperbetont zur Sache geht, wenn der balltragende Spieler gestoppt wird. Trotz des Status‘ einer Randsportart lockte das kleine Turnier am vergangenen Sonnabend viele neugierige Besucher in das Stadion am Bodden. Kaskada, die in der polnischen siebener Rugby-Liga zuhause sind, gingen daher im Spiel gegen die erste Mannschaft der Greifswalder Rugger schnell klar in Führung. Der finale Punktestand von 0:30 für Kaskada reflektierte jedoch in keinster Weise die Intensität der Partie. Die zweite Greifswalder Mannschaft wollte es besser machen, musste sich am Ende aber mit 5:20 geschlagen geben. Im anschließenden Greifswald-Derby setzte sich die erste Mannschaft gegen die zweite durch. Am Ende stand aber deutlich fest, dass die Gäste aus Szczecin als Gesamtsieger hervorgehen würden. Nach dem Turnier zeigten sich sowohl Gastgeber als auch Gäste zufrieden mit dem Freundschaftsspiel. Der Trainer der Gastmannschaft aus Stettin, Jacek Jasinski, bedankte sich für die Einladung und sagte: „Wir kommen immer wieder gern nach Greifswald, es ist wie ein Sparring und eine gute Gelegenheit für beide Teams, Spielpraxis zu sammeln.“Auf die Frage welche Eindrücke er aus dem Turnier mitnehmen würde, antwortete er: „Das Spiel der Greifswalder hat sich über die Zeit verändert. Positiv fällt auf, wie sie manchmal mangelnde Technik mit Einsatz und Leidenschaft ausgleichen, sie sind eine sehr physische Mannschaft.“ Auch die Greifswalder Trainer Hieronymus Jacker und Philippe Cabet lobten den spielerischen Einsatz ihrer Rugger und zeigten sich weitestgehend zufrieden mit der gezeigten Leistung. Der gebürtige Franzose Cabet, der das Greifswalder Team seit letztem Sommer mit seiner Erfahrung verstärkt, zog ein positives Resümee aus dem Turnier:

„Normalerweise trainieren wir für das langsamere Rugby Union mit 15 Spielern pro Team, daher war das heute eine Herausforderung für uns. Ich habe heute viele gute Pässe und Spielzüge gesehen, auch einige gute Tackles. An der technischen Umsetzung der Tacklings müssen wir dennoch weiter arbeiten.“ Dieses Freundschaftsspiel sollte die Grundlage bilden, um als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen.

Nun geht es für die Greifswalder Rugger wieder in den Ligabetrieb, um sich mit Teams der Region zu messen.

Von Hieronymus Jacker

2.1-Sieg für Blau-Weiß gegen FSV 90 Altentreptow

26.04.2016

Secho Georgiev kickte sein Team zum Sieg: Mit 3:1 punktet der GSV Puls damit beim Grimmener SV II. Dabei begann das Spiel suboptimal.

26.04.2016

Greifswalder Slawistikstudenten haben ein Kochbuch mit Speisen und regionalen Informationen zusammengestellt

26.04.2016
Anzeige