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Greifswald Qualitätsvoll und effizient: Gold für Kollwitzschule
Vorpommern Greifswald Qualitätsvoll und effizient: Gold für Kollwitzschule
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00:01 08.06.2017
Baudezernentin Jeannette von Busse (links) und Schulleiterin Ute Prochnow mit der goldenen Plakette der DGNB. Sie soll für jeden gut sichtbar am Gebäude angebracht werden. Quelle: Foto: Peter Binder
Greifswald

Der Aufwand hat sich echt gelohnt: Dem Neubau der Käthe-Kollwitz-Schule, im Sommer 2015 fertiggestellt, wurde jetzt die goldene Plakette der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zuerkannt. „Das ist einmalig in Mecklenburg-Vorpommern, dass ein öffentliches Gebäude dieses Zertifikat erhält“, sagte gestern Jeannette von Busse, neue Senatorin für Bauwesen, Bürgerservice und Brandschutz der Hansestadt Greifswald.

Die DGNB habe das Bauvorhaben als deutschlandweit herausragendes Projekt im Bereich der Schulbauten bewertet. Für die Zertifizierung spielten nicht nur ökologische und ökonomische Aspekte eine Rolle, so Martin Stiller vom städtischen Immobilienverwaltungsamt, „sondern auch die soziokulturelle und die funktionale Qualität des Gebäudes“. Ziel des einstigen Bürgerschaftsbeschlusses zum nachhaltigen Bauen war es, die Betriebskosten der Schule langfristig zu senken. Das sei gelungen, so von Busse. Etwa 8000 Euro müsse die Stadt pro Jahr nun weniger zahlen. „Deshalb streben wir bei den kommenden Neubauten der Fischerschule und des Stadtarchivs einen vergleichbaren Standard an“, sagte Winfried Kremer, Leiter des Immobilienverwaltungsamtes. Architekt Mike Rabenseifner vom Büro fmr bezeichnete die Zertifizierung als „schöne Krönung dieses anspruchsvollen Projektes“. Die Kombination eines Neubaus mit zwei denkmalgeschützten Gebäuden, der anspruchsvolle Zeitplan und der Kostenrahmen „waren große Herausforderungen“.

Für diese Zertifizierung ist zum Beispiel nicht nur entscheidend, welche Materialien verwendet werden, sondern ebenso, woher sie kommen und wie sie hergestellt wurden. Auch Thermik, Lichtverhältnisse, Akustik, das Klima, die Energieeffizienz und viele andere Kriterien wurden von der DGNB ganz genau geprüft. Zehn Millionen Euro hatte die Hansestadt in dieses Bauprojekt investiert. ph

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