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Greifswald Quartiersbüro in Schönwalde II nimmt im April Arbeit wieder auf
Vorpommern Greifswald Quartiersbüro in Schönwalde II nimmt im April Arbeit wieder auf
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02:35 12.03.2016

Gute Nachricht aus dem Rathaus: Das Quartiersmanagement in Schönwalde II wird ab April weitergeführt. Wie Stadtsprecherin Andrea Reimann gestern mitteilte, habe die Caritas Vorpommern innerhalb der öffentlichen Ausschreibung das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben und werde die Aufgaben des Quartiersmanagements wie schon in der Vergangenheit wahrnehmen. Ab 1. April ist das Quartiersbüro in der Makarenkostraße 12 erneut mit Annette Riesinger als Ansprechpartnerin besetzt. Mit Eva Held werde eine zweite Fachkraft ihr Engagement in die Netzwerk- und Projektarbeit einbringen.

Das Quartiersbüro schloss zum 1. Januar 2016, weil sich die Caritas als Trägerin des Büros mit der Stadt nicht auf neue Rahmenbedingungen einigen konnte (die OZ berichtete). Es ging ums Geld. Noch vor drei Jahren gab es für die Einrichtung 100000 Euro, wurden 1,5 Stellen über das Programm „Soziale Stadt“ gefördert. Ab 2014 stand dann nur noch die Hälfte der Mittel zur Verfügung — und damit nur noch eine Dreiviertelstelle. Um die Qualität der Arbeit aufrechtzuerhalten, finanzierte die Caritas zusätzlich eine Honorarkraft. Doch im Herbst zog die Geschäftsführung die Reißleine.

Die Stadt schrieb das Quartiersmanagement für 50000 Euro neu aus, erhielt aber keine Bewerbungen. Die Politik erkannte das als Hilferuf, plädierte für ein höheres Budget. Die zweite Ausschreibung hatte daraufhin Erfolg. Die Weiterführung der Arbeit, versichert Greifswalds Dezernent Jörg Hochheim (CDU), „war ausdrücklicher Wunsch der Verwaltung und der Bürgerschaft. Das erhöhte Budget für die Leistungen des Quartiersmanagements ermöglicht nun sogar eine personelle Aufstockung.“

Erik von Malottki (SPD), der als Mitglied des Ortsrates von Schönwalde II in der Vergabekommission mitwirkte, ist mit dem Ergebnis „vollkommen zufrieden“. Jetzt komme es darauf an, die Aufgaben für die nächsten Jahre festzulegen. Die Mittel seien für ein Jahr und neun Monate bewilligt. Über die konkrete Summe wollte er sich nicht äußern. Auf jeden Fall könnten eine Vollzeit- und eine Dreiviertelstelle finanziert werden. Vereine und Akteure können ab April innovative Projekte für den Stadtteil einreichen. Ein Verfügungsfonds ermögliche die finanzielle Unterstützung dieser Ideen.

• www.quartiersbüro.de

Von ph

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