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Radler fordern gleiche Rechte wie Autofahrer

Greifswald Radler fordern gleiche Rechte wie Autofahrer

Etwa 50 Radfahrer haben sich am Freitagabend für das Fahrrad als gleichberechtigtes Verkehrsmittel stark gemacht.

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An der Mensa am Wall treffen sich die Teilnehmer.

Quelle: pb

Greifswald. Etwa 50 Radfahrer haben sich am Freitagabend für das Fahrrad als gleichberechtigtes Verkehrsmittel stark gemacht. Die Teilnehmer der Aktion „Critical Mass“, also „Kritische Masse“, sammelten sich an der Mensa am Wall und setzten sich dann für eine Tour durch die Stadt in Bewegung. „Wir wollen damit zeigen, dass wir uns unseren Freiraum im Straßenverkehr zurückerobern möchten“, erklärt Daniel Eckardt, einer der Teilnehmer. Das Motto der „Kritischen Masse“ laute daher auch „Uns die Straße“. Eckardt: „Greifswald ist selbsternannte Fahrradhauptstadt.

Aber dafür muss noch einiges passieren.“ Daher fordere er mehr Fahrradstraßen. Hintergrund der Fahrt durch die Stadt ist die aktuelle Diskussion um eine Querung der Europakreuzung.

Laut Eckardt seien die Radler an der Kreuzung Wolgaster Straße/Karl-Liebknecht-Ring von der Polizei gestoppt worden. „Sie kesselten uns ein und meinten, wir wären eine Verkehrsbehinderung.“ Nach einer halbstündigen Diskussion mit den Ordnungshütern konnte die Fahrt fortgesetzt werden.

Was die Radfahrer bei ihrer Aktion dürfen und was nicht, regelt Paragraph 27 der Straßenverkehrsordnung. Demnach bilden mehr als 15 Radfahrer einen geschlossenen Verband. „Dann dürfen sie zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren“, besagt der Gesetzestext. Laut Eckardt dürfe die Aktion weder beworben noch organisiert werden. „Ansonsten ist es eine Demonstration und muss angemeldet werden.“

Er sei froh, dass sich so viele in so kurzer Zeit an der Aktion beteiligt hätten. „Das sah im vergangenen Monat noch anders aus. Damals waren wir weniger als 15 und die Polizei meinte, wir sollten die kritische Masse mal schön auf dem Radweg machen“, erzählt Eckardt mit einem Lächeln. Die Route führte am Freitag vom Hansering in Richtung Anklamer Straße über die Europakreuzung. Nach etwa zehn Minuten passierte die Gemeinschaft die Kreuzung von der Wolgaster Straße hin zur Goethestraße. Die „Kritische Masse“ setzt sich immer am letzten Freitag eines Monats in Bewegung.

 



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