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Radsportler wollen große Zukunft

Nachwuchsradsport Radsportler wollen große Zukunft

Der Nachwuchsrennsport in Greifswald erfreut sich steigender Beliebtheit.

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Der Greifswalder Radnachwuchs und ihr neues Bike.

Quelle: Lars Schulz

Nachwuchsradsport. Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde, hitzige Sprints und kräftezehrende Bergetappen. Seit fast 150 Jahren fasziniert der Radsport die Massen. Auch den zwölfjährigen Ken Noffz zog das Zweirad in seinen Bann. „Mein großer Traum ist es, Radprofi zu werden“, erzählt er. Seit zweieinhalb Jahren kämpft Ken für seinen Traum. Im Team Radsport in Greifswald bekommt er die Gelegenheit dazu.

Acht weitere Kinder und Jugendliche fahren im Alter von sieben bis 18 Jahren im Junior-Radteam. Doch auch für die kleinsten Radsportler ist gesorgt. In der Trainingsgruppe der „Radzwerge“ werden die Kinder im Alter von dreieinhalb bis sechs Jahren durch Bewegungs- und Wahrnehmungsschulung auf das leistungsorientierte Radfahren vorbereitet. „Bei den Radzwergen sind wir voll ausgebucht. Lediglich im Juniorteam stehen noch Räder in den Startlöchern“, sagt Koordinator Philipp Vogelgesang. Das Angebot reicht von Straßenrennrädern bis hin zu Cyclocrossrädern. Dieses Spezialgefährt wird vor allem in der Wintersaison bei Querfeldeinrennen gefahren. Die seit 2008 bestehende Nachwuchsabteilung feierte in diesem Jahr erste Erfolge. Bei der Internationalen Kids-Tour in Berlin erreichte Ken Noffz in der Gesamtwertung der Altersklasse U 13 den 30. Platz von 118 Startern.

Hoffen müssen die Radsportler immer wieder auf finanzielle Unterstützung. Coach Christian Kolander: „Die Anschaffung eines Rennrades verursacht Kosten in Höhe von 1000 bis 1500 Euro.“ André und Mario Schwerdt wissen um die hohen finanziellen Belastungen im Radsport und stellten deshalb ein neues Cyclocross-Bike zur Verfügung. Die beiden sind ebenfalls Mitglieder des Vereines und Radfanatiker.

„Wir kommen aus einer Radsportfamilie und wollen die Jungs unterstützen“, so André Schwerdt. Stolz blicken die Radsportler auf die jüngsten Entwicklungen. „Es geht vorwärts und das Niveau in unserer Trainingsgruppe hat sich enorm gesteigert“, sagt Kolander. Einzig das Straßennetz müsse verbessert werden.

 

lsc

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