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Radstation kommt nicht vor 2016

Greifswald Radstation kommt nicht vor 2016

Die geplante Radstation wird noch länger auf sich warten lassen und nicht am Bahnhof entstehen. Baukosten dafür sollen erst 2016 in den städtischen Haushalt eingestellt werden.

Greifswald. Die geplante Radstation wird noch länger auf sich warten lassen und nicht am Bahnhof entstehen. Baukosten dafür sollen erst 2016 in den städtischen Haushalt eingestellt werden. Und das auch nur, wenn das Land Fördermittel zur Verfügung stellt. Darüber informiert Stadtsprecherin Andrea Reimann auf OZ-Anfrage.

Die Idee, Radfahrern an einem zentralen Punkt umfangreichen Service zu bieten, wurde erstmals 2010 publik. Konkrete Pläne lagen ein Jahr später vor. Demnach sollten 200 überdachte und bewachte Stellplätze auf dem Bahnhofsvorplatz entstehen. Hinzu kämen ein Fahrradverleih, eine Werkstatt, eine Ladestation für Elektro-Bikes. Ein gläsernes Obergeschoss mit Mobilitätsberatung, Verkaufsstelle von Radwanderkarten- und literatur und ein Café rundeten die Vision ab. Eröffnung: Ende 2013.

„Anfang 2012 wurde das Projekt Radstation beim Land zur Förderung angemeldet“, berichtet Reimann. Schwerin antwortete, dass keine Mittel zur Verfügung stünden. Im Herbst 2013 wurden neue Fördermittel ab 2014 in Aussicht gestellt. Jedoch sind noch viele Fragen offen: „Für den Antrag sind auch die Absicherung des städtischen Eigenanteils, ein Betreiberkonzept, ein neuer Standort der Radstation und eine Entwurfsplanung erforderlich.“

Ein neuer Standort ist deshalb notwendig, weil in der Planung für die vom Land geförderte Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes die Radstation nicht inbegriffen war. Nun überlegt die Stadt, den Servicepunkt für Radfahrer vor den KAW-Hallen oder in der Nähe der ehemaligen Baracke des Verkehrsbetriebes auf dem alten Busbahnhof zu errichten.

Die Bauarbeiten auf dem Platz vor dem Bahnhof sind im Zeitplan und sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein. Für Radler stehen dann 152 Bügel zur Verfügung, um ihre Gefährte anzuschließen.

kl

 



OZ

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