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Greifswald Raubüberfall im Elisenpark
Vorpommern Greifswald Raubüberfall im Elisenpark
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04:01 07.03.2013
In diese Eingangstür des Elisenparks fuhren die Täter und versuchten danach, den EC-Automaten aus der Verankerung zu reißen. Quelle: pb

Um 0.40 Uhr wurde im Elisenpark die Alarmanlage ausgelöst. Der Wachschutz informierte sofort die Polizei.

Nach ersten Ermittlungen ist ein Fahrzeug direkt durch eine Eingangstür gefahren. Unmittelbar daneben befand sich der Geldautomat. Die Täter versuchten offenbar, den EC-Automaten aus der Verankerung zu reißen. Da Alarm ausgelöst wurde und ihnen die Öffnung des Automaten nicht gelang, flüchteten sie dann.

Die Polizei versicherte gestern, dass es den Räubern nicht gelungen sei, bei der Aktion Bargeld zu erbeuten. Die bei dem Raubüberfall entstandene Schadenshöhe ist bisher unbekannt.

Inzwischen hat die Kriminalpolizeiinspektion Anklam die Ermittlungen aufgenommen. Am Tatort seien mehrere Spuren gefunden worden, die nun ausgewertet würden, hieß es aus Polizeikreisen. Nach OZ-Informationen soll es sich dabei auch um Splitter eines beim Überfall zu Bruch gegangenen Autorücklichtes handeln. Welches Fahrzeug für den Raubüberfall verwendet wurde, konnten die Beamten allerdings noch nicht sagen.

Im Elisenpark stehen nach Aussage von Felix Moritz Lück, Marketing-Chef und Pressesprecher der Metro-Centermanagement GmbH Düsseldorf, insgesamt vier Geldautomaten verschiedener Banken. Außerdem bestätigte er, dass das Einkaufscenter mit Kameras überwacht werde. Bei der Kripo und in der Chefetage in Düsseldorf hoffe man nun natürlich, auf den Überwachungskameras Hinweise zu den Tätern zu finden.

Lück sagte auch, dass es nicht der erste versuchte Raub dieser Art war. „In der Anfangszeit des Centers hat es einige ähnliche Einbrüche gegeben“, erzählte der Pressesprecher. „Der letzte Vorfall liegt inzwischen aber über zehn Jahre zurück.“ Und wenn am heutigen Donnerstag das Center öffne, seien alle Schäden schon wieder beseitigt, sicherte er zu.

Die Polizei ist weiter auf der Suche nach zweckdienlichen Hinweisen zur Tat: ☎ 03834-54 02 44 oder im Internet unter

www.polizei.mvnet.de.

Cornelia Meerkatz

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