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Greifswald Rechtsrocker-Lied vor Gericht
Vorpommern Greifswald Rechtsrocker-Lied vor Gericht
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00:00 14.05.2016

Die Demonstrationen der Initiative Frieden, Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit (FFDG) begleitete in der Vergangenheit zumeist ein Lautsprecherwagen durch Greifswald.

Wegen eines der auf diesen Veranstaltungen per Musikanlage abgespielten Lieder stand Petra A.-K. als Verantwortliche vor dem Greifswalder Amtsgericht. „Es ging um ein Lied, das auf der Liste der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien steht“, sagt der Pressesprecher des Gerichts, Andreas Hennig, zu dem Fall. Konkret geht es um das Stück „Hu ha, Hu Ha, Antifa“ der bis 2012 bestehenden niedersächsischen Gruppe Nordfront. Verboten ist das Stück der Rechtsrock-Band zwar nicht. Es ist auch leicht im Internet zugänglich. Strafbar sei aber, das Lied Jugendlichen vorzuspielen. Für eine Verurteilung müssten Jugendliche zudem das „Hu Ha, Hu Ha“ auch wirklich gehört haben, erläutert Hennig. Das sei nicht beweisbar gewesen. Darum wurde das Verfahren laut Paragraph 153a der Strafprozessordnung eingestellt. Üblicherweise werde dann eine Auflage erteilt. In diesem Fall habe sie 150 Euro zahlen müssen.

eob

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