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Greifswald Reeck: „Wir können jeden schlagen“
Vorpommern Greifswald Reeck: „Wir können jeden schlagen“
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00:01 13.05.2016

Greifswald Heute Abend um 20 Uhr gehen die Lichter im Greifswalder Volksstadion an: Die Verbandsligafußballer des Greifswalder FC empfangen die SG Aufbau Boizenburg. „Ich hoffe, dass viele Fans den Weg ins Stadion finden, um ihr Team, um uns zu unterstützen“, sagt GFC-Coach Hagen Reeck. Nach den vielen Sonntagnachmittagsspielen gibt es endlich wieder eine Freitag-Partie.

GFC-Spieler Tom Selchow (vorn) will mit seinem Verbandsliga-Team auch Boizenburg besiegen. Quelle: Werner Franke

Wir können Ausfälle kompen- sieren. Das haben wir in der Rück- runde gezeigt.“Hagen Reeck, GFC

Der GFC ist seit elf Spieltagen Tabellenführer vor dem FC Mecklenburg Schwerin, der punktgleich Zweiter ist. Dies soll auch nach dem heutigen Spiel so sein. „Wir wissen, dass wir noch vier richtig schwere Spiele vor uns haben, inklusive des heutigen. Wir wissen aber auch, dass wir jeden Gegner schlagen können“, ist sich Reeck sicher.

Allerdings hat der GFC derzeit mit anhaltenden Personalsorgen zu kämpfen. Frank Rohde und Sebastian Olszar fallen auf unbestimmte Zeit aus. Robert Stachowiak kehrte am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück, wird aber gegen Boizenburg noch keine große Rolle spielen. Chougourou trainiert momentan noch individuell, möglicherweise kann er im nächsten Heimspiel wieder dabei sein.

Für Hagen Reeck stellt sich die Situation aber nicht ganz so schlimm dar: „Wir können die Ausfälle kompensieren. Das haben wir in der Rückrunde bewiesen.“

Die Boizenburger Mannschaft steht momentan auf dem vorletzten Tabellenplatz der Verbandsliga. Doch Vorsicht ist geboten. Zum einen holte das Team unter Neu-Trainer Michael Harder in den letzten drei Partien einen Sieg (2:0 gegen Stralsund) und zum anderen fühlen sich die Mecklenburger in der Fremde nicht unwohl. Im Gegensatz zu ihren Heimspielen, wo nur ein Sieg gelang, stehen auswärts immerhin vier Siege auf der Habenseite.

Hinzu kommt, dass die Spielgemeinschaft zu dem ersten Nichtabstiegsplatz nur zwei Punkte Rückstand hat und hart kämpfen wird. „Nicht erst nach der knappen Niederlage gegen Schwerin konnte man sehen, dass Boizenburg Qualitäten hat. Das wird kein leichtes Spiel. Gerade deshalb kann die SG heute ein unangenehmer Gegner für uns werden“, sagt Reeck.

Spannend geht es auch in der Landesliga/Ost zu. Der Tabellenzweite SV 90 Görmin (48 Punkte) kann bei einem möglichen Punktverlust des Spitzenreiters FSV Malchin (51 Punkte/spielt gegen Traktor Dargun) zu diesem aufschließen. „Es wird ein schweres Auswärtsspiel. Dennoch ist es gegen den FSV Mirow/Rechlin möglich, Punkte mitzunehmen. Wir müssen halt unser gesamtes Potenzial abrufen“, sagt Görmins Trainer Achim Schuldt. Verzichten muss der Coach nach wie vor auf Christian Hesse (langzeitverletzt). Fehlen werden aber auch Christoph Brennecke und eventuell Stefan Damm, dessen Einsatz zu Redaktionsschluss noch nicht feststand. „Dass ein, zwei Spieler fehlen, ist für uns normal. Alle Akteure hat man nie zusammen“, sagt Schuldt.

Unangefochtener Tabellenführer der Landesklasse/Staffel III ist die zweite Mannschaft des Greifswalder FC. Sie hat 12 Punkte Vorsprung vor BW Baabe und spielt am Samstag daheim gegen den Tabellenneunten SV Putbus. Ein Punkt reicht, um vorzeitig die Meisterschaft feiern zu können. „Unsere Mannschaft und auch der Vorstand sind aber optimistisch, dass es sogar drei werden“, sagt GFC-Vereinschef Michael Lüdeke. In diesem Fall werde man natürlich der Mannschaft „freien Lauf lassen“, die Pokalübergabe und eine entsprechende Feier seien aber erst für das kommende Wochenende vorgesehen, ergänzt Vorstandsmitglied Daniel Gutmann.

In der Kreisoberliga führt Einheit Ueckermünde II die Tabelle mit 54 Punkten an. VSG Weitenhagen (48 Zähler) und der Hohendorfer SV (47) kämpfen in den noch ausstehenden vier Partien um den zweiten Aufstiegsplatz.

Die Weitenhagener Kicker müssen beim Tabellenelften, dem VFC Anklam II, antreten. Natürlich geht es nur um einen „Dreier“. Ein Spaziergang wird das Spiel in der Lilienthalstadt jedoch auf keinen Fall, so haben sich die Anklamer im Hinspiel in Weitenhagen erst in der Nachspielzeit mit 1:3 geschlagen geben müssen. Außerdem warfen die VFC-Schützlinge mit einem 5:2-Sieg (nach Verlängerung) den derzeitigen Aufstiegsanwärter Ende des vergangenen Jahres ganz nebenbei noch aus dem Kreispokal. „Wir haben noch vier Spiele vor der Brust. Wenn wir alle vier gewinnen, dann sind wir aufgestiegen.

Mehr brauche ich meinen Jungs gar nicht mitzuteilen“, sagt VSG-Coach Erwin Rieck und deutet damit an, „auf jeden Fall eine hochmotivierte Elf aufs Feld schicken zu können.“

Phillipp Weickert, Ralf Edelstein und Peter Krüger

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