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Greifswald Rettungsleitstelle: 60 000 Anrufe im vergangenen Jahr
Vorpommern Greifswald Rettungsleitstelle: 60 000 Anrufe im vergangenen Jahr
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17:53 22.03.2016
Wie die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Greifswald organisiert ist, darüber informierte sich Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) bereits 2014 im Greifswalder Sitz der Leitstelle. Quelle: Sybille Marx
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Greifswald/Wolgast

Fast 60 000 Mal haben Einwohner und Urlauber in Vorpommern-Greifswald im vergangenen Jahr die Notruf-Nummer 112 gewählt. Meistens mussten Rettungsdienst und Feuerwehr danach zu wirklichen Notfällen ausrücken – beispielsweise wegen Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Bränden.

Doch zuweilen sind die Anlässe für Notrufe weniger dramatisch: „Tierrettung machen wir manchmal auch“, sagt Kreis-Sprecher Achim Froitzheim: Neben dem „Klassiker“ – der auf den Baum gekletterten Katze, die sich alleine nicht mehr heruntertraut – tauchen in mancher Feuerwehr-Statistik auch Einsätze zur Befreiung festgefrorener Schwäne auf.

Doch obwohl solche Fälle eigentlich nichts für die „112“ sind, erstatten die 26 Mitarbeiter der Rettungsleitstelle nur selten Strafanzeigen wegen Notruf-Missbrauchs. „Circa fünf“ Anrufer habe man im vergangenen Jahr bei der Polizei angezeigt, berichtet Sandra Schacht, die stellvertretende Leiterin des Eigenbetriebs Rettungsdienst. Denn „wenn Personen sich nur einen Jux machen oder im alkoholisierten Zustand“ vielleicht nur die Zahl ihrer konsumierten Getränke mitteilen wollen, ergänzt Kreis-Sprecher Froitzheim, kenne die Leitstelle keinen Spaß.

Und dann kann es für die Anrufer sehr teuer werden, bestätigt Martin Cloppenburg, der Sprecher der Staatsanwaltschaft Stralsund – schließlich gelte Notrufmissbrauch nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat. Und für die sehe das Gesetz „eine Geldstrafe von bis zu einem Monatseinkommen oder in Extremfällen bis zu einem Jahr Haft“ vor.

Von Siegfried Denzel

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