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Greifswald Riemserort: Verkauf der Wohnblöcke?
Vorpommern Greifswald Riemserort: Verkauf der Wohnblöcke?
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00:00 06.03.2013
Die Wohnblöcke in Riemserort sollen verkauft werden. Quelle: cm
Riemserort

Alle Gebäude waren im Jahr 2000 vom Land MV an die Baubetreuungsgesellschaft Neubrandenburg (BBN) verkauft worden. Allerdings könnte der Käufer nicht — wie von den Anwohnern erhofft und von der Greifswalder Bürgerschaft beschlossen — die städtische Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (WVG) sein, sondern ein junger Berliner. Dieser wolle das notwendige Geld über einen Kölner Investor beibringen. Darüber informierte am Montag auf der Ortsteilvertretersitzung die Vorsitzende Ulla Tesmer.

Nach ihren Worten sollte der Verkauf bereits bis Ende Februar abgewickelt sein, ziehe sich aber weiter hin, da die Baden-Württembergische Landesbank als größter Gläubiger der BBN-Siedlung das Angebot noch prüfe. „Nach meinem Kenntnisstand ist das letzte Wort zum Verkauf noch nicht gesprochen, da der Berliner mit seinem Kölner Geldgeber weniger als die WVG geboten haben soll“, sagte sie. Das WVG-Angebot soll bei 3,5 Millionen Euro liegen.

Tesmer machte kein Hehl daraus, dass bei einem Verkauf an den Berliner alle Bemühungen, in Riemserort im alten Konsum ein Stadtteilzentrum zu etablieren, für immer begraben werden könnten. Noch will sie nicht daran glauben.

Nach OZ-Informationen soll es in dieser Woche bei der Bank Gespräche geben, um endgültig festzulegen, ob und an wen verkauft wird. Offiziell wollten sich die Vertreter aus Baden-Württemberg gestern dazu nicht äußern. Auch das Finanzministerium in Schwerin lehnte eine Stellungnahme mit der Begründung ab, dass es in der Gläubigerrangfolge nur Platz zwei einnehme und bei einem Verkauf der Häuser das Geld an die Bank fließt.

Die Menschen in Riemserort und die Ortsteilvertretung sind wegen der Entwicklung frustriert. „Es ist ein Skandal, dass wir nur vertröstet werden. Eine positive Entwicklung bleibt Fehlanzeige“, beklagt Ulla Tesmer.

Cornelia Meerkatz

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