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Ringer erkämpfen sieben Medaillen

Greifswald Ringer erkämpfen sieben Medaillen

Tim Wichmann und Geworg Ibashyan sind erstmals im Männerbereich aktiv und gleich erfolgreich

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Der Greifswalder Tim Wichmann (in Rot) erkämpfte sich im Limit 63 kg+ beim Seelenbinder-Gedenkturnier in Berlin die Goldmedaille. FOTO: UWE BREMER

Greifswald. Mit sieben Athleten des Greifswalder Ringervereins war Trainer Manfred Groß beim Werner-Seelenbinder-Gedenkturnier in Berlin angetreten. Jeder Athlet kehrte mit einer Medaille heim. Greifswald erkämpfte dreimal Gold und je zweimal Silber und Bronze. Am meisten gefreut hat sich Groß über die Erfolge von Tim Wichmann und Geworg Ibashyan, die beide im Limit 63+ kg der Jugend B kämpften. „Die Jungs wechselten  vor einem halben Jahr von der Kindergruppe in die Trainingsgruppe der Jugendlichen und Männer“, sagt Groß.

 

OZ-Bild

Trainer Manfred Groß (l.) und Betreuer „Slawy“ Schmidt geben Tim Wichmann für dessen Kampf noch wichtige Hinweise. FOTO: UWE BERGER

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Tim Wichmann punktete vor allem mit Rumreißer, Souplesse und Kopfrolle. Mit vier Schultersiegen legte er seine Gegner auf’s Kreuz. Auch seinen Trainingspartner,  Geworg Ibashyan, zwang er auf die Schulter. „Bis vor wenigen Wochen hab ich gegen Geworg meist verloren“, freut sich Tim. Lediglich gegen Cedrik Dellit aus Zella-Mehlis verlor Tim unglücklich nach einem Selbstleger. Da Dellit jedoch von Ibashyan nach Punkten besiegt wurde, landete Tim dennoch auf dem ersten Platz. Geworg wurde Dritter. „Die beiden Kämpfer sind ebenbürtig“, sagt Groß. „Vielleicht ist Geworg technisch etwas besser, aber Tim ist cleverer, reagiert im Kampf auch schneller auf Hinweise. Das Training mit den älteren Sportlern hat sich für beide definitiv ausgezahlt“, lobt Groß. 

Auch Samad Abdursakow (63 kg, B-Jugend), der zwei Gegner schulterte und eine Punktniederlage hinnehmen musste, landete wegen der besseren Punktedifferenz auf Rang eins. Artur Leimann (Kadetten, 69 kg) gewann Silber vor seinem Teamkollegen Artem Veselkov. Im 100-kg-Limit der Kadetten fand sich für Karl Marbach nur ein einziger Gegner, den er problemlos beim Punktestand von 13:0 schulterte. „Das war kein Gegner für Karl. Er gehört auch nicht in diese Gewichtsklasse. Wenn er bei den Deutschen Meisterschaften im Frühjahr vorn mitringen will, muss er sich wieder auf das 85-kg-Limit konzentrieren“, rät Groß.

In Anbetracht der geringen Teilnehmerzahl im Höchstgewicht der Kadetten handelte Groß für Artur Schmidt die Teilnahme bei den Junioren aus. Artur lieferte gute Kämpfe, bezwang seine Gegner nach Wurf über die Brust technisch überlegen. Am Ende wurde er Zweiter, weil er gegen Felix Kästner aus Pausa chancenlos war. „Artur beherrscht den Wurf Brust sicher, aber hier war es nicht klug, darauf zu setzen. Der Gegner war zu lang und konnte immer übertragen“, sagt Groß.

Von Berlin ging es weiter nach Magdeburg zum Einsatz in der Kampfgemeinschaft RV Lübtheen II, in der Ringer aus Greifswald, Lübtheen und Torgelow in der Oberliga Mitteldeutschland starten. Das Team trat in der Play-Off-Runde als Zweitplatzierter der Gruppe A gegen den Erstplatzierten der Gruppe B, den Magdeburger SV, an. Da Lübtheens Freistilringer bei einem Kaderturnier gestartet waren, mussten sämtliche Gewichtsklassen durch klassische Ringer (griechisch/römisch) besetzt werden. Nur Artur Schmidt (100 kg) und Peter Groß (82 kg) konnten der Mannschaft Punkte sichern, die mit 5:27 verloren hat.

Werner Seelenbinder

Mit der Wiederbelebung des Werner-Seelenbinder-Gedenkturniers erinnert der SV Berlin Buch an den Berliner Ringer, der Vierter bei den Olympischen Spielen von 1936 wurde und 1944 von den Nazis hingerichtet wurde. In Leipzig gab es bis 1989 ein Turnier zu Ehren Seelenbinders, das als größtes Ringerturnier der DDR galt. Noch weit entfernt vom damaligen zahlen- und qualitätsmäßigen Niveau, sind die Berliner aber auf dem besten Weg, ein bedeutendes Traditionsturnier zu etablieren.

Ute Marbach

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