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Greifswald Rösler zu Bergemann-Aus: „Es war nicht nur der Satz zur AfD“
Vorpommern Greifswald Rösler zu Bergemann-Aus: „Es war nicht nur der Satz zur AfD“
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00:05 21.09.2016

Die Nachricht, wonach der Wolgaster Lars Bergemann (Die Linke) mit Ablauf der Landtags-Legislaturperiode in Kürze seine hauptberufliche politische Arbeit beendet, hat allgemeines öffentliches Bedauern ausgelöst. Diverse Facebook-Kommentare zeugen von der Wertschätzung seiner politischen und gesellschaftlichen Aktivitäten in den vergangenen 14 Jahren.

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Die Nachricht, wonach der Wolgaster Lars Bergemann (Die Linke) mit Ablauf der Landtags-Legislaturperiode in Kürze seine hauptberufliche politische Arbeit beendet, ...

Gestern nun meldete sich auch Jeannine Rösler (Die Linke, MdL), für die Bergemann seit 2011 hauptberuflich als Wahlkreismitarbeiter tätig war, gegenüber der OZ zu Wort. Dass sie Bergemann für die neue Wahlperiode nicht erneut einen Arbeitsvertrag angeboten habe, „hängt auch, aber nicht allein mit seiner Äußerung zusammen, mit Ralph Weber von der AfD in einen Dialog zu treten“, so Rösler. „Ich würde mich nicht mit jemandem treffen, der völkisches Gedankengut pflegt und Thor-Steinar-Klamotten trägt“, stellte sie unmissverständlich klar.

„Es gab auch andere Gründe, Lars nicht erneut anzustellen, und das weiß er auch.“ Als ein Beispiel führte Rösler die zunehmend mangelhafte Kommunikation untereinander an, die für eine Vertrauensgrundlage in einem derart persönlichen Arbeitsverhältnis sehr wichtig sei. Dass Bergemann etwa öffentlich seinen Austritt aus dem Linken-Kreisvorstand für den Fall erwogen habe, dass er nach seiner Äußerung zum Umgang mit dem AfD-Direktkandidaten Weber politischen Rückhalt vermisse, habe das Arbeitsverhältnis weiter belastet. „Ich hätte mir gewünscht, wir beide reden erstmal miteinander“, so Jeanniner Rösler. Den von Heidrun Bluhm vom Linken-Landesvorstand MV an Bergemann adressierten Brief, in dem der Wolgaster aufgefordert wurde, sein an die AfD gerichtetes Dialog-Angebot öffentlich zu widerrufen, „kannte ich nicht“, versicherte die Landtagsabgeordnete.

Dass Bergemann zugunsten der Region Wolgast/ Insel Usedom seinen übrigen Zuständigkeitsbereich im Wahlkreis vernachlässigt haben könnte, wollte Rösler indes nicht öffentlich kommentieren. Da aber die Linke bei den jüngsten Landtagswahlen Verluste hinnehmen musste, würden die Verantwortungsbereiche für die verbliebenen Mandatsträger größer. Dies bringe für die künftigen Wahlkreismitarbeiter mehr Herausforderungen mit sich als bisher.

ts

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