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Greifswald Rollmöpse rollen allen davon
Vorpommern Greifswald Rollmöpse rollen allen davon
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00:10 17.06.2016

Greifswald Zum letzten Spieltag reisten die Greifswalder Rollmöpse als aktueller Tabellenführer lediglich mit fünf Spielern nach Hamburg. Damit war es ein schwieriges Unterfangen, sich gerade in den entscheidenden, aber schwierigen Spielen gegen Leipzig und Hamburg durchzusetzen.

Im ersten Spiel wollte man den Grundstein legen. Gegner waren die „Thuring Bulls“ aus Erfurt (Saisonsechster). Die Thüringer bauten ein gutes Spiel auf und verteidigten gut, so dass die „Möpse“

völlig diffus ins Spiel starteten. Noch im ersten Viertel wechselte der Trainer. Es schien so, als ob es Wirkung zeigte. Fortan entwickelte sich ein flüssiges Spiel auf Greifswalder Seite. Erfurt konnte aber den Vorsprung in die Halbzeit retten. In Hälfte zwei entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Greifswalder erwachten zu spät und verloren mit 22:28.

Im zweiten Spiel ging es gegen Hamburg, einen unbequemen Gegner, der schon lange in gleicher Besetzung spielt und leicht im Vorteil war. Nichtsdestotrotz musste ein Sieg für Greifswald her, um einen direkten Titelaspiranten auf Abstand zu halten. Was sich bot, war ein Spiel auf hohem Niveau. Um jeden Ball wurde gekämpft, jedes Team beendete seinen Angriff mit einem Tor. Nach dem ersten Viertel stand es unentschieden. Im zweiten konnte sich Greifswald kurz vor der Halbzeit mit zwei Toren absetzen. Mit dieser kleinen Führung (18:16) ging es in die Halbzeit. Mit Beginn der zweiten konnte Hamburg verkürzen. Der Gastgeber machte jetzt mehr Druck. Greifswald verschlief die ersten Minuten. Dadurch drehte Hamburg das Spiel. Die „Möpse“ nahmen eine Auszeit – mit Erfolg, denn auf einmal wurde der Gastgeber in der eigenen Hälfte so unter Druck gesetzt, dass er die Bälle leicht verschenkte. Greifswald übernahm wieder die Führung und ließ im letzten Viertel nichts mehr anbrennen. Damit gelang der wichtige 38:32-Sieg.

Damit stand fest, dass den Greifswalder Rollmöpsen II der Titel nicht mehr zu nehmen war. Bei einer Niederlage hätten die direkten Vergleiche beide mit Hannover und Hamburg gezählt, die zugunsten der Hansestädter ausgegangen waren.

Dennoch wollte man Leipzig besiegen. Das Spiel begann stark. In einem schnellen Ablauf gab man sich nichts. Greifswald ging zwar mit drei Toren in Führung, aber Leipzig konnte noch im ersten Viertel ausgleichen. So ging es bis zur Halbzeit hin und her. Leipzig, mit einer etwas besseren Auswechselbank bestückt, wechselte nun und brachte einen jungen schnellen Spieler. Greifswald konnte ihn in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit noch stellen, doch dann wichen die Kräfte, so dass sich der Gegner etwas absetzen konnte und den Vorsprung bis zum Schlusspfiff nicht mehr einbüßte. Mit 30:26 gewannen die Rugby-Löwen aus Leipzig.

Nun heißt es aber, nicht auszuruhen, sondern schon für die nächste Saison zu planen, um den Titel verteidigen zu können.

Für Greifswald spielten in der Saison 2015/16: Christoph Hinz, Tino Ammon, Jens Meyer, Sylvi Tauber, Christian Kruse, Michael Kreuchauf, Christian Pasztor, Dirk Weber.

Daniel Lemke

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