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Greifswald Rückhaltebecken im Lebenspark wird im Sommer entschlammt
Vorpommern Greifswald Rückhaltebecken im Lebenspark wird im Sommer entschlammt
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00:01 09.04.2016
Der Lebenspark soll seit gestern wieder hergerichtet werden. Quelle: cm
Greifswald

„Was passiert nur auf dem Gelände des Lebensparkes in der Petershagenallee? Es sieht dort aus wie nach einer Schlacht“, moniert unser langjähriger OZ-Leser Manfred Dietrich. Vor drei Jahren sei dort eine sehr schöne Streuobstwiese gepflanzt worden. „Doch letztens wütete dort schwere Technik und machte den Eingang so gut wie unpassierbar“, schildert er.

Sämtliche Büsche seien radikal abgeholzt und so ein wunderschönes Biotop mit Brombeerhecken plattgemacht worden. Von der Stadt war zu erfahren, dass die Arbeiten erforderlich waren, weil der dortige Teich dringend entschlammt werden muss. Zuständig dafür ist das Abwasserwerk, dass den Teich 2010 von der ehemaligen Abteilung Umwelt übernommen hat. Wie Stadtsprecherin Andrea Reimann betont, konnte erst nach Übergabe des Beckens der tatsächliche Zustand gesichtet werden. Das dazugehörige marode Regenpumpwerk allerdings sei sofort bei Übergabe erneuert worden.

Die nun erfolgte Aufhebung des naturnahen Zustands rund ums Regenrückhaltebecken musste nach Reimanns Aussage sein, um die Entschlammung durchführen zu können. Die Arbeiten am Rückhaltebecken sollen im Sommer durchgeführt werden. Die Entfernung des störenden Bewuchses (Sträucher, kleine Bäume) sei in Abstimmung mit der Abteilung Umwelt der Stadtverwaltung erfolgt.

Wegen des hohen Grundwasserstandes verursachten die schweren Fahrzeuge tiefe Fahrspuren. „Leider mussten wir bis zur Witterungsbesserung und einem Absinken des Grundwasserstandes mit der Wiederherstellung der Oberfläche warten, da wir sonst immer neue Fahrspuren in den aufgeweichten Boden gefahren hätten“, erläutert Andrea Reimann. Die Wiederherstellung der Oberfläche erfolge seit gestern durch die Firma Meissner.

Wie die Stadtsprecherin weiter sagt, werde vor der Beckenentschlammung in den Sommermonaten die Zuwegung durch geeignete Maßnahmen (Aufschotterung) vor weiterer Zerstörung durch schwere Räumtechnik gesichert. Nach der Entschlammung soll auch eine Umzäunung des Beckens veranlasst werden.

Von Cornelia Meerkatz

In dei letzten Johr keem dat tau Överleggungen, dei Schäuler weniger Huusupgaben un mihr Frietiet tau gäben. Nu stünn in dei Zeitung een Artikel mit dei Överschrift.

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