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Rückschlag für Greifswalder FC

Rostock/Greifswald Rückschlag für Greifswalder FC

Verbandsliga-Spitzenreiter unterliegt 1:2 in Rostock / Sonderbericht wegen rassistischer Beleidigung

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Es war zum Haareraufen: Greifswalds Offensivspieler Nick Lösel (l.) vergibt hier eine Großchance und ärgert sich danach.

Rostock/Greifswald. Mit enttäuschten Gesichtern schlichen die Fußballer des Greifswalder FC vom Platz. Der Spitzenreiter der Verbandsliga hat am Sonnabend einen Dämpfer im Titelrennen kassiert. Die Boddenstädter verloren beim Tabellensechsten Rostocker FC mit 1:2 (0:0) und kassierten damit ihre dritte Saisonniederlage.

OZ-Bild

Verbandsliga-Spitzenreiter unterliegt 1:2 in Rostock / Sonderbericht wegen rassistischer Beleidigung

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GFC-Coach Hagen Reeck ärgerte sich mächtig. „Wir haben gegen einen sehr aggressiven und bissigen Gegner wenig Mittel gefunden“, resümierte der 57-Jährige. Seine Elf verpasste es, sich von den Verfolgern abzusetzen.

Auf dem ungeliebten Kunstrasenplatz in Rostock hatten die Gäste im ersten Abschnitt zwar mehr Spielanteile, jedoch nur wenige zwingende Chancen. Zur Pause nahm Reeck eine Auswechslung vor, brachte Dan-Rosario Sendroiu für Tom Selchow.

Die Umstellung machte sich zunächst bemerkbar. „Wir sind in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts sehr dominant aufgetreten“, schilderte Reeck. In dieser Phase gab’s auch eine knifflige Situation im RFC-Strafraum. Greifswalds Winterzugang Velimir Jovanovic ging nach einem Schussversuch zu Boden. Während der GFC einen Elfmeter forderte, ließ Schiedsrichter Steffen Ludwig das Spiel weiterlaufen.

Kurz danach kam es noch dicker für den Favoriten. Innerhalb von zwei Minuten brachte ein Doppelschlag von Rostocks André Rokita den GFC mit 0:2 ins Hintertreffen. Gegen die sehr effektiven Gastgeber traf Nick Lösel (66.) wenig später den Querbalken. Mitspieler Denis-Roy Simdorn machte es in der 85. Minute besser, verkürzte per Kopfball auf 1:2.

Der Tabellenführer drängte in der restlichen Spielzeit noch auf den Ausgleich, der jedoch nicht gelingen wollte. „In der Partie sind viele Dinge gegen uns gelaufen. Uns wurde noch ein reguläres Tor aberkannt“, ärgerte sich Reeck, meinte dennoch: „Wir müssen die Schuld trotzdem bei uns suchen. Die Begegnung war ein Fingerzeig, was uns in den zukünftigen Partien noch erwarten wird.“

Derweil haben die Greifswalder zum Spiel in Rostock einen Sonderbericht angefertigt. Dieser dreht sich besonders um eine Szene, die sich Mitte des zweiten Durchgangs abgespielt haben soll.

RFC-Verteidiger Christian Schindel und GFC-Angreifer Velimir Jovanovic lieferten sich ein Wortgefecht. Die Gäste werfen dem Rostocker vor, dass es in dieser Szene eine rassistische Beleidigung gegeben habe. „Sowas hat auf dem Fußballplatz nichts zu suchen. Wir werden uns Zeugen suchen, die in der Situation etwas genau mitbekommen haben“, teilte Reeck mit.

Der Coach sagte, dass der Schiri Ludwig zwar in der Nähe des Vorfalls gewesen sei, jedoch den Wortlaut des Streitgesprächs nicht hätte wiedergeben können. RFC-Trainer Felix Dojahn meinte zu dem Vorfall: „Ich habe da nichts mitbekommen. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass dort so eine Äußerung vorgefallen ist.“

GFC: Person – Kröger, Henkel, Berger, Bütterich – Simdorn, Hartwig – Lösel, Selchow (46. Sendroiu), Rohde – Jovanovic (76. Chougourou).

Tore: 1:0, 2:0 Rokita (58., 59.), 2:1 Simdorn (85.).

Johannes Weber

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