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Sanierung der Wiecker Brücke wird teurer

Geifswald Sanierung der Wiecker Brücke wird teurer

Die Sanierung der Wiecker Klappbrücke wird 360 000 Euro teurer als zunächst angenommen.

Geifswald. Die Sanierung der Wiecker Klappbrücke wird 360 000 Euro teurer als zunächst angenommen. Das teilte Fred Wixforth, Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes, den Mitgliedern des Finanzausschusses am Montagabend mit. Die Kosten steigen damit insgesamt auf 1,4 Millionen Euro, die in diesem und im kommenden Jahr investiert werden müssen.

Einer der Gründe für die deutlich höheren Kosten ist laut Wixforth die ungenaue Planung des Ingenieurs. „Die erste Schätzung lag niedriger. Jetzt wo er das Projekt schärfer fassen musste, ist aufgefallen, dass die eine Seite der Brücke länger, die Sanierung damit auch teurer ist“, erklärt Wixforth. Entrüstung darüber bei Stefan Fassbinder, Fraktionschef von Bündnis 90/Die Grünen. „Er hat doch auch für die erste Schätzung Geld bekommen, da darf er nicht 30 Prozent danebenliegen“, findet Fassbinder und empfiehlt, die Zusammenarbeit mit dem Büro in Zukunft zu überdenken.

Laut Wixforth spielen jedoch auch zwei weitere Gründe bei der Preissteigerung eine Rolle. „Der Zerfallsprozess der Brücke ist bereits stark fortgeschritten. Wir müssen mehr Teile austauschen, als wir ursprünglich dachten“, sagt der Amtsleiter. Außerdem wären die Baupreise im Vergleich zum Planungszeitpunkt gestiegen.

Die Instandsetzung des Baudenkmales ist erforderlich, weil die Holzbalken von Pilz und Schwamm befallen sind. Bei der Sanierung wird der gesamte Überbau (ohne die Gründungspfähle), der aus Eichenholz besteht, durch tropisches, zertifiziertes Hartholz ersetzt. Davon ausgenommen sind die Waagebalken. Diese wurden bereits 2006 durch tropisches Hartholz ersetzt und sind in einem sehr guten Zustand.

Baustart war im Juli. Es wurde eine Behelfsbrücke gebaut, die von den Fußgängern genutzt wird, während die Brücke gesperrt ist. Allein die Kosten für die Behelfsbrücke liegen bei 250 000 Euro (30 000 Euro teurer als zunächst geplant). Die Mehrheit der Ausschussmitglieder befürwortete gestern die Bereitstellung der zusätzlichen Mittel.

 



kat

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