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Greifswald Scharfe Kritik an Senat
Vorpommern Greifswald Scharfe Kritik an Senat
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00:01 13.02.2017

Die nationalkonservative Initiative „Das ist unser Ernst“ demonstrierte am Sonntag für den Erhalt des Namens „Ernst-Moritz-Arndt-Universität“. Diese BI wurde von Anhängern der Pegida-nahen Bewegung „Frieden, Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit“ (FFDG) initiiert und traf sich auf der Ostseite des Marktes.

Auch Teilnehmer der Pr-Arndt-Demo kamen mit Plakaten.

Laut Polizei kamen etwa 200 Demonstranten zu dieser Veranstaltung. Das Publikum war bunt gemischt. Laut Polizei waren Mitglieder NPD und Leute aus dem Umfeld rechter Kameradschaften darunter. Aber auch Männer wie Lothar Brandt, der früher für die SPD arbeitete, nahmen teil.

Als Redner traten unter anderem die AfD-Landtagsabgeordneten Holger Arppe, Ralph Weber und Nikolaus Kramer sowie FFDG-Sprecher Norbert Kühl auf. Arppe kritisierte die „wurzellosen, durchreisenden Studenten“. Die umstrittene AfD-Politikerin Petra Federau hatte einen Gesangsbeitrag mitgebracht.

Der Greifswalder Nikolaus Kramer glaubt, dass Ernst Moritz Arndt in unserer Zeit kein Franzosenhasser gewesen wäre. „Die Franzosen wählen ihren Präsidenten selbst“, begründete er. Kramer geht davon aus, dass die Kandidatin des Front National, Marine Le Pen, die anstehende Wahl gewinnt. Eine nationalpatriotische Präsidentin hätte Arndt gefallen, ist Kramer überzeugt. Ralph Weber rief alle Studenten auf, den Aufruf des Rings Christlich Demokratischer Studenten für eine Urabstimmung zu Arndt zu unterschreiben. Die Stadt könnte den Teil der Domstraße mit dem Hauptgebäude in „Ernst-Moritz-Arndt-Straße“ umbenennen. So bliebe Arndt Teil der Hochschuladresse. eob

OZ

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